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Präromanische Baudenkmäler in Oviedo
Oviedo (Zentrum Asturiens)
Zona Monumental de Oviedo
Im Jahr 761 ließ sich ein Mönch namens Maximus mit seinen Anhängern auf einem Hügel nieder, den sie vom Gestrüpp säuberten und "Oveto" nannten.

Wenig später gesellte sich Fromistano, Neffe von Maximus, zu ihnen und sie errichteten eine Kirche zu Ehren des hl. Vinzenz von Valencia. Diese Kirchengründung war der Ursprung der Stadt Oviedo. Im Jahr 812 verlegte der asturische König Alfons II., genannt der Keusche, den Königshof von Pravia nach Oviedo, wo er bis zum Tode von Alfons III. dem Großen verblieb. Im Mittelalter war Oviedo von einer kreisförmigen Stadtmauer mit vier Stadttoren umgeben, die während der Herrschaft von Alfons X. dem Weisen errichtet wurde, von der aber kaum Reste erhalten sind. 1521 wurden drei Viertel der innerhalb der Mauern liegenden Gebäude von einer Feuersbrunst zerstört, von der die Kathedrale wie durch ein Wunder verschont blieb. Später wurde die Stadt durch den Bau der Universität, des Marktplatzes El Fontán und die Waffenfabrik erheblich vergrößert. Diese Ausdehnung fand ihre Fortführung mit der Erweiterung der Straße Uría und dem Zustrom von Zuwanderern in die Stadt in den Jahren von 1950 bis 1970.

Zu Beginn der 80er Jahre hatte es den Anschein, dass Oviedo, wie so viele andere Städte auch, als Pseudometropole enden würde. Doch in der Stadt war man auf den Erhalt der Bausubstanz bedacht und begann mit der Restaurierung der Altstadt, die sich zu einem der dynamischsten Viertel von Oviedo wandelte. Die steigende Nachfrage an restaurierten Altbauwohnungen sowohl in der Altstadt als auch in den angrenzenden Stadtteilen und die Fassadenrestaurierung zahlreicher Gebäude beendeten die jahrzehntelange Dekadenz der Stadt. In den letzten Jahren konzentrierten sich die städtischen Anstrengungen auf die Straßen- und Gebäudereinigung und das Stadtmobiliar, die, zusammen mit der Umwandlung eines Großteils des Stadtzentrums in Fußgängerbereiche, das Stadtbild verschönert und zu einer Reduzierung des Straßenverkehrs und der Umweltverschmutzung geführt haben. Als Folge belebte sich das Straßenbild wieder mit Menschen, die stolz auf ihre Stadt sind.

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Präromanische Baudenkmäler in Oviedo
GPS:43.365664, -5.855406
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