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Camín Real de la Mesa
Camín Real de la Mesa
Lokalisierung
Camín Real de la Mesa
43.282392,-6.218361
Eventos
AGENDA DE EVENTOS
    • Römische Schmiede El Machuco, Goldaula und Braña de Cuevas (Alm) in Belmonte de Miranda.
    • Cueva de la Peña (Höhle) in Candamo, Städtchen Grado und Sonntagsmarkt.
    • Präromanische Kirche San Pedro de Nora in Las Regueras.
    • Dorf Bandujo, Senda del Oso (Bärenpfad), Santo Adriano de Tuñón (Kirche).
    • Stiftskirche in San Martín de Teverga und Prähistorischer Park.
    • Dörfer Pedroveya und Llanuces, Eibe in Bermiego, Felsenkletterschule im Dorf El Llano.
    • Dörfer Valle de Lago, Villar de Vildas und La Peral, La Pornacal (Alm) und Farrapona-Gebirgspass.
Es war der Traum eines Imperiums, des Römerreichs, das nach den Reichtümern dieses Landstrichs und seinen rechtschaffenen Bewohnern trachtete. Hier kreuzen sich die Wege: die Verbindung zur kastilischen Hochebene, der Jakobsweg, der Bärenpfad. Heimat von Braunbären und des Biosphärenreservats Las Ubiñas-La Mesa.

Es gab eine Zeit, in der Römer einen Traum hatten: die Eroberung der höchstgelegenen Gebiete im Norden der Iberischen Halbinsel, um ihr Reich zu vergrößern. Unter diversen Schwierigkeiten bauten sie eine Straße auf einem alten Pfad, der das kantabrische Land unter Überwindung des Kantabrischen Gebirges mit der kastilischen Hochebene verband. So entstand der Camín Real de la Mesa, der im Mittelalter die Hauptverbindung für Menschen, Vieh und Waren nach León und Kastilien war. Im Lauf der Zeit überstand die Römerstraße die Unwägbarkeiten der Geschichte und blieb in der Erinnerung der Menschen als einer der Kulturwege zurück, der für Asturien lebenswichtig war und einer Gegend ihren Namen gegeben hat, die heutzutage als Camín Real de la Mesa bekannt ist.

Die zehn an dieser Route liegenden Gemeinden weisen eine große kulturelle und landschaftliche Vielfalt auf und bilden ein wahres Mosaik und Verzeichnis der Vorzüglichkeiten Asturiens. Belmonte glänzt wie das Gold, das sein Boden birgt und bereits die Gier der Römer weckte, die in diesem Teil Asturiens das Edelmetall zur Münzenherstellung und damit zur Ankurbelung ihrer Wirtschaft suchten. Die Vergangenheit wird in der Aula del Oro und auch in der römischen Schmiede namens El Machuco erklärt und sichtbar. Neben den Römern haben auch die "Vaqueiros", die Berghirten, diesen vom Fluss Pigüeña bewässerten Landstrich mit seiner Vieh- und Weidewirtschaft und der kulturellen Vermischung geprägt.

Die Gemeinde Candamo charakterisiert sich durch zwei weltweit bekannte "Markenzeichen": die Erdbeeren, die beste Frucht aus dem berühmten Gemüseland und die von der UNESCO als Welterbe ausgewiesenen Höhle Cueva de la Peña. Wie in Belmonte wird die Topografie und die Lebensweise der Menschen durch einen Fluss bestimmt, doch in diesem Fall handelt es sich um den längsten Fluss Asturiens, den Nalón. Die Nachbargemeinde Grado ist gastfreundlich und kaufmännisch, mit fruchtbarem Gemüseland, ländlichen Traditionen, Einflüssen der Indianos, der reichgewordenen Amerikarückkehrer, Gefallen an Kultur und Sport und dem Gemeindehauptort Grado, mit seinem mehr als unterhaltsamen Sonntagsmarkt. Grado ist ein Verbindungsort wie auch die angrenzende Gemeinde Las Regueras, in der sich zwei historisch bedeutende Wege kreuzen: der ursprüngliche Jakobsweg und der Camín Real de la Mesa. Soviel Geschichte findet in Las Regueras ihren christlichen Abglanz im Mittelalter in der präromanischen Kirche San Pedro de Nora und der romanischen Kirche in Valsera.

In den Flusstälern des Trubia beginnt eine weitere Route, die auch ihre Geschichte hat. Sie wurde auf der Strecke einer ehemaligen Grubenbahn angelegt und ist heute einer der bekanntesten "Grünen Wege" Spaniens: La Senda del Oso, der Bärenpfad, der in Santo Adriano de Tuñón - hier steht auch eine präromanische Kirche - beginnt, durch Proaza und Teverga führt und in Quirós endet. Santo Adriano ist auch Bezugspunkt für den Schluchtweg Desfiladero de las Xanas, der bis ins Dorf Pedroveya in Quirós führt. Diese Gemeinde war Vorreiter im ländlichen Tourismus mit dem Dorf Llanuces und ist Bezugspunkt für Felsklettern mit ihrer Kletterschule El Llano. In der Umgebung des Bärenpfads liegt die Gemeinde Proaza, deren ehemaliger Hauptort Bandujo eines der wenigen, in Asturien erhaltenen mittelalterlichen Dörfer und Beleg für den "Verkehr" und die Menschenströme ist, die sich in diesem Zeitabschnitt der Geschichte zwischen Asturien und der kastilischen Hochebene bewegten.

Auch die Braunbären sind Anwohner des Camín Real de la Mesa. Teverga und Somiedo sind zwei große Bärengebiete, in denen diese hier heimischen Tiere in einem Ökosystem in Freiheit leben, das wie geschaffen ist für ihre Lebensweise mit sanften Tälern, dichten Wäldern und Bergen. Die Gemeinde Somiedo mit ihren Tälern, Seen, Berghirtendörfern wie La Peral oder Perlunes, dem "Musterdorf" Villar de Vildas, Bergalmen wie La Pornacal und Gebirgspässen wie La FarraponaTeverga, die auch als "Musterdorf" ausgezeichnet wurde und stolz auf ihren Prähistorischen Park, die Höhle "Cueva Huerta", die Stiftskirche in San Martín, die Felsmalereien "Los abrigos rupestres de Fresnedo" und Almen, Berge, Bergwerke und Gebirgspässe, insbesondere den Ventana-Pass, blickt, der ein historischer Verbindungsweg zur kastilischen Hochebene war.

Zehn Gemeinden, darunter einige mit der kleinsten Fläche in Asturien, bilden diese Comarca im Zentrum: Belmonte de Miranda, Candamo, Grado, Las Regueras, Proaza, Quirós, Santo Adriano, Somiedo, Teverga und Yernes y Tameza.

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