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Montaña Central
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Gemeinden, die die Comarca umfasst
Lokalisierung
Montaña Central
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    • Skistationen: Valgrande-Pajares und Fuentes de Invierno.
    • Naturpark Las Ubiñas - La Mesa (Biosphärenreservat), Sierra del Aramo, Coto Bello, La Cobertoria und El Angliru, Naturschutzgebiet der Kohlereviere.
    • Wettbewerb rund um den Käse "Afuelga'l Pitu" in La Foz de Morcín.
    • Dorf Bueño.
    • Bergarbeiterdorf Bustiello, industrielle Archäologie im Valle de Turón.
    • Präromanische und romanische Architektur: Santa Cristina de Lena, San Vicente de Serrapio, Santa Eulalia de Ujo.
Der Landstrich ist das Herz des Kantabrischen Gebirges mit Gipfeln und Pässen, die heroische Taten in Erinnerung rufen. Römerwege und Jakobsweg, idyllisches Versteck christlicher Reliquien, traumhafte Dörfer, zum Welterbe zählende Kirchen, Skistationen, Bergbau, Industrieerbe und Biosphärenreservat.

Ein Fluss, der Caudal; eine Römerstraße, La Carisa; ein Königreich, das von Asturien, eine Kette von schwindelerregenden Berggipfeln, das Kantabrische Gebirge, das sind die Wahrzeichen einer Comarca, deren Wesen in ihrem Namen zum Ausdruck kommt: Montaña Central, das Zentralgebirge Asturiens.

Das ehemalige Königreich Asturien hat monumentale Bauwerke hinterlassen, die heutzutage aufgrund ihrer geschichtlichen Bedeutung als Welterbe ausgewiesen sind wie Santa Cristina de Lena. Doch bereits Jahrhunderte bevor dieses Königreich entstand, waren sich die Römer der strategischen Bedeutung Asturiens und der großen Reichtümer, die die asturische Erde barg, bewusst. Deshalb bauten sie einen Weg für das Vordringen ihrer Legionen, der heutzutage als Vía La Carisa bekannt ist und bei dessen archäologischen Ausgrabungen ständig neue Daten über die frühere Geschichte Asturiens zum Vorschein kommen. Des Weiteren gehen auf diesen Römerweg Routen und Feste zurück, die an an die ruhmreiche Vergangenheit des Imperium Romanum und dessen Dominanz erinnern.

Doch was der Comarca ihren wesentlichen Charakter verleiht, sind wohl die zerklüfteten Berggipfel des Kantabrischen Gebirges, die sich hier erheben und einzigartige Orte für Hochleistungstraining in verschiedenen Sportarten bieten. Das wird dadurch unterstrichen, dass diese Gipfel die Neugier, Bewunderung oder den Wunsch der Eroberung von Sportlern und Sportliebhabern aus der halben Welt wecken. Zur Veranschaulichung sei erwähnt, dass die Pässe des Zentralgebirges neben den Picos de Europa zu den berühmtesten Bergetappen der Vuelta Ciclista a España (Spanienrundfahrt) gehören und ihr Ruhm ist wohl begründet: Namen wie b>Coto Bello in Aller, La Cobertoria bzw. Cuitu Negru in Lena oder der mythenumrankte und gefürchtete Angliru in Riosa - von dem gesagt wird, dass er nur von denen erklommen werden kann, die "unter dem Schutz der Götter stehen" - sind in den Annalen einmaliger sportlicher Großtaten zu finden.

Mountain-Bike-Anhänger kommen auf einer Rundstrecke (GR-208), die das Zentralgebirge umringt und als "Radring" bekannt ist, auf ihre Kosten. Auf einer fast 200 km langen, in acht Etappen unterteilten und gut ausgeschilderten Strecke können sie Sport und Natur genießen.

Im Hochgebirge dürfen natürlich auch die Skistationen in dieser Comarca nicht fehlen, die mit ihren intensiven Wintern und häufigem Schneefall einfach ideal zum Skifahren ist. In der Gemeinde Lena liegt Valgrande-Pajares, die älteste Skistation des Kantabrischen Gebirges und drittälteste Spaniens. In Aller befindet sich die Skistation Fuentes de Invierno, klein und reizend mit modernsten Skiliften und Anlagen ausgerüstet, die sich in Kürze mit der nahen Skistation San Isidro zusammenschließen und dann das größte Skigebiet im Norden Spaniens bilden wird.

Doch das Zentralgebirge besteht nicht nur aus einer weißen Decke im Winter und gezackten Gipfeln, die ewig Jahr in den Himmel ragen, sondern sein Inneres umschließt auch große Bodenschätze, hauptsächlich Kohle, die es so zu einer großen Energieressource mit bemerkenswerten Belegen industrieller Archäologie macht. Eines dieser Beispiele für das Industrieerbe ist u.a. das Bergarbeiterdorf Bustiello in Mieres.

Für das ethnografische Erbe ist das Dorf Bueño das beste Beispiel, das 2012 mit dem Prinz-von-Asturien-Preis als "Musterdorf" ausgezeichnet wurde. Hier befindet sich eine der am besten erhaltenen Ansammlungen von Hórreos (Kornspeicher) Asturiens und in einem Interpretationszentrum wird der Ursprung und die Entwicklung dieser kuriosen "Pfahlbaukonstruktion" in Asturien erläutert.

Außerdem ist das Zentralgebirge Asturiens eine sehr lebendige Comarca mit Ambiente, eine Lebendigkeit, die in Volksfesten und gastronomischen Tagen rund um heimische Erzeugnisse wie den Käse Afuega'l Pitu, mit seinem jährlichen Fest in La Foz de Morcín, zum Ausdruck kommt. Selbstverständlich ist es eine gastfreundliche, aufgeschlossene und weltoffene Region, errichtet auf den Fundamenten ihrer Geschichte, die den Durchzug römischer Legionen und der Pilger auf dem b>Jakobsweg, der hier "Camino del Salvador" heißt, gesehen hat. Hier wurden Reliquien des Christentums verwahrt und noch immer halten ihre Berge, Wege und Landschaften von einzigartiger Schönheit Geheimnisse und Überraschungen bereit...

Das Zentralgebirge setzt sich aus sechs Gemeinden zusammen: Aller, Lena, Mieres, Morcín, Ribera de Arriba und Riosa.

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