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Peloño
Ponga (Osten Asturiens)
Besuchszeit

Herbst

Fläche
15 km2
Max. Höhe
2.012 m Peña Pileñes.
Kontakt Anschrift

Ponga:
Ayto. de Ponga.
Carretera General AS-261, s/n.
33557 San Juan de Beleño.

Telefon 985 843 005
Web http://orienteastur.info/naturaleza/reserva-natural-de-pelono

  • Der Wald von Peloño liegt im Südosten Asturiens in der Gemeinde Ponga an der Grenze zur Provinz León. Das Naturreservat umfasst eine Fläche von 1.507 Hektar, die größtenteils zu den Dörfern San Juan, Casielles, San Ignacio und Viego gehört.
  • Flora

    Fast die gesamte Fläche des Reservats ist von Wäldern bedeckt, jedoch unterbrochen von kleineren abgeholzten Flächen, die als Weiden genutzt werden oder von Sträuchern bedeckt sind. Die Landschaft von Peloño wird bestimmt von Laubwäldern. Die dichten Buchenkronen verringern das Eindringen von Licht ins Unterholz und stellen dadurch andere Arten wie die kleinen Eichenbestände vor einen harten Konkurrenzkampf. Im Hochgebirge wachsen Wacholdersträuche, Bärentraube auf Kalksteinfelsen und Heidekraut- und Heidelbeersträucher auf kieselsäurehaltigem Boden.

    Fauna

    In diesem Naturraum sind alle Elemente vertreten, die den Reichtum der Tierwelt im mittelöstlichen Gebirge darstellen. Nachgewiesen ist das Vorkommen des Braunbären im Wald von Peloño, der die westliche Grenze seines Lebensraums im östlichen Teil des Kantabrischen Gebirges bildet. Hier leben große Gämsenpopulationen und auch zahlreiche Wölfe. Der relativ ausgedehnte Baumbestand fördert das Auftreten des Auerhahns mit einigen besonders interessanten Stellen am Berg Peloño. Auch die restlichen Vögel sowie Lurche und Reptilien sind mit zahlreichen Arten, begünstigt durch die Erhaltung ihrer Lebensräume, vertreten.

Das partielle Naturreservat "Peloño" ist einer der emblematischsten Wälder Asturiens.

Im Herbst bietet dieser dicht belaubte Wald mit seinem Bestand an einheimischen Baumarten ein großartiges Farbenschauspiel.

Begrenzt wird er durch das Becken des Bachs "La Canalina", dessen höchster Punkt der Gipfel Peña Pileñes (2.012 m) und der niedrigste die Bergschlucht (900 m) ist, die vor dem Zusammenfluss des o.a. Bachs mit dem Fluss Mojizo liegt. Der Untergrund charakterisiert sich durch die Überlagerung von zwei Gesteinsschichten, einer massiven und festen aus Quarzit und Bergkalkstein und einer weiteren aus Schiefergestein. Ihre Verbindung führte zu Überschiebungen im gesamten Gebiet und wie auch im übrigen Kantabrischen Gebirge sind Spuren des Gletschers an Karen und kleinen Moränen zu beobachten.

Jeder Winkel birgt in diesem kleinen Terrain eine Überraschung wie die Alm "Majada de Arcenorio" mit der Einsiedelei "Ermita de Nuestra Señora" oder dem beeindruckenden Berg "Peña Ten".

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Peloño
GPS:+43.198338,-5.213286
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