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Ría del Eo
Castropol y Vegadeo (Westen Asturiens)
Besuchszeit

Sommer und Winter (Jahreszeiten mit den größten Ansammlungen von Wasservögeln)

Fläche
14 km2
Kontakt Anschrift

Besucherempfangszentrum Castropol.
La Fuente, 15.
33760 Castropol.

Telefon 985 710 013

Vegadeo.
Plaza del Ayuntamiento, S/N.
33770 Vegadeo.

Telefon 664 476 415

Interpretationszentrum Ría del Eo.
Antigua Fábrica de Serrasa.
33760 Castropol.

Telefon 985 635 001

  • Das partielle Naturreservat Ría del Eo liegt im äußersten Nordwesten von Asturien in den Gemeinden Castropol und Vegadeo.
  • Flora

    Die interessantesten Pflanzen sind wohl die Unterwasserwiesen, die von zwei Seegrasarten gebildet werden: Zostera marina, das in der Bucht von Linera in der wahrscheinlich größten Ausdehnung am Kantabrischen Meer wächst und Zostera noltei, das in dieser und anderen Buchten zu beobachten ist.

    Es finden sich auch halophile Büsche und in den Bereichen, die weniger dem Einfluss der Gezeiten unterworfen sind, wächst Schilf- und Rohrdickicht .

    Fauna

    Die Ría del Eo gilt als Hauptüberwinterungs- und Rastgebiet für die europäischen Wasservogelpopulationen in Asturien. Die Vegetation setzt sich aus Pflanzengesellschaften zusammen, die ausschließlich in diesen Mündungsräumen heimisch sind.

    Es wurden 49 Vogelarten identifiziert, davon zählen 16 zu den Stelzvögeln, 13 zu den Entenvögeln und 9 zu den Möwen, die restlichen zu anderen Vogelfamilien. Größtenteils handelt es sich um überwinternde Vögel, obwohl es auch eine kleine Gruppe von Zugvögeln gibt, die im Frühling und im Herbst migrieren, während eine andere Gruppe das ganze Jahr hindurch beobachtet werden kann.

    Dieses Gebiet ist als international bedeutend für drei Entenvögel eingestuft: Pfeifente, Spießente und Reiherente. Aufgrund des zahlreichen Auftretens von Austernfischer, Kiebitzregenpfeifer, Alpenstrandläufer, Flussuferläufer, Regenbrachvogel und Pfuhlschnepfe ist die Mündung zum regionalen Schutzgebiet für diese Vogelarten erklärt worden.

Das partielle Naturreservat Ría del Eo ist eine der besterhaltenen Flussmündungen der Region, interessant insbesondere wegen der Planzen- und Vogelwelt.

Die östliche Genze des Naturreservats liegt in La Punta la Espiela, von dort führt es weiter auf Feldwegen und schmalen Landstraßen nach Figueras. Von hier folgt es der Landstraße bis zur N-640 und auf dieser nach Süden über Castropol und Vegadeo. Hier folgt die Reservatsgrenze der Straße, die über Miou nach Louteiro führt und von diesem Dorf auf einer Geraden zur galicischen Ortschaft Villafernando (Trabada).

Der Schnittpunkt mit der regionalen Grenze bildet das südliche Ende des Gebiets. Die westliche Grenze entspricht der Provinzgrenze bis zum Ende der Ría auf der Höhe von Punta de la Cruz, wo das Reservatsgebiet endet.

Die Form der Ría wird bestimmt durch eine Längsverwerfung und eine Reihe von kleineren Brüchen, die Buchten bilden. Das Ästuar unterteilt sich in drei Zonen, an der Mündung ist das Wasser vollständig vermischt, die mittlere Zone ist partiell vermischt und am Ende der Ría befindet sich die Salzwasserzone. Der Boden setzt sich überwiegend aus Schiefer, Sandstein und Quarzit zusammen, in der Nähe der Ría kommen auch Kalkstein und Dolomit vor.

Die befahrbare Ría bietet unvergessliche Erlebnisse auf dem Wasser, Rudern und Segeln gehören zu den beliebtesten Aktivitäten. Von den kleinen Hafenkais in Castropol, Figueras und Ribadeo können Bootsfahrten auf der Ría unternommen werden. Man kann auch die ausgezeichneten Austern probieren, die hier gezüchtet werden.

Standort und Anfahrt anzeigen
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Ría del Eo
GPS: 43.525155,-7.030433
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