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Die Castro-Kultur und der Historische Park des Navia
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Die Castro-Kultur und der Historische Park des Navia (Westen Asturiens)
69 kms
Pkw 5 Tage
Mit einer Fläche von 777 km² und 9 Gemeinden formt der Parque Histórico del Navia ein unvollkommenes Dreieck im Landesinneren von Asturien.
Zusammenfassung Die Castro-Kultur und der Historische Park des Navia

Mit einer Fläche von 777 km² und 9 Gemeinden formt der Parque Histórico del Navia ein unvollkommenes Dreieck, das an Galicien und das Kantabrische Meer grenzt. In dieser Comarca mit Castro-Kultur vermischen sich zwei Landschaften: Meer und Gebirge.

28 kms
Tag 1 Tapia de Casariego - Navia

1. Tag: Der Reisende kann über drei Zugänge in den Parque Histórico del Navia fahren. Die Reise beginnt in Tapia de Casariego, in einem im Haus der Kultur untergebrachten Interpretationszentrum, das die Herrenhäuser in dieser Gegend thematisiert. In diesem Fischerort kann man den Hafen besuchen oder zum Leuchtturm und Strand El Anguileiro schlendern. In Tapia beginnt eine 17 km lange Teilstrecke des Küstenwegs nach Viavelez. Man kann auch nur einen Teil der Strecke bis Monte Mirayos zurücklegen, um den Aussichtspunkt Mirador de Campo Longo zu entdecken, der sich über einer einmaligen Landschaft erhebt. Der Mirador de La Atalaya, ein weiterer Aussichtspunkt in Valdepares, kann mit dem Auto über die N-634 und einen am Dorfende beginnenden Weg erreicht werden. Eine andere Möglichkeit ist das Kap San Agustín in Ortiguera mit einer Einsiedelei aus dem 12. Jh., einem Denkmal zu Ehren der Seemänner sowie einer herrlichen Aussicht über den Hafen und die Ría von Navia. Auf dem Rückweg ist ein Halt im Castro de Mohías, einem Beispiel für keltische Befestigungen im Westen Asturiens, sehr empfehlenswert.

25,2 kms
Tag 2 Navia - Puerto de vega - Coaña

2. Tag: Der Tag beginnt im Städtchen Navia und einem Rundgang zum Rathaus, der Kirche Nuestra Señora de la Barca, der mittelalterlichen Stadtmauer und einem 1692 errichteten Haus, Casa de Coaña. Die Landstraße NV-2 verbindet Navia mit einem Naturdenkmal, dem Strand "Playa de Frexulfe", der auch über einen in einem Waldstück liegenden Rastplatz verfügt. Weiter auf der NV-2 gelangt man nach Puerto de Vega, ein Fischerdorf, das bekannt ist für seinen Hafenkai, die Herrenhäuser und die Architektur der Indianos, der Amerikarückkehrer. Hier wäre die zweite Zufahrt zum Parque Histórico. Um die Überreste der Castros, der keltischen Befestigungen, kennenzulernen, fährt man wieder zurück nach Navia. In 7 km Entfernung erreicht man auf der Landstraße AS-12 in Richtung Boal das Castro de Coaña, eine archäologische Fundstätte mit Überresten von 80 Steinhütten, die von einem dicken Schutzwall umgeben sind. Hier werden geführte Besuche angeboten.

67,8 kms
Tag 3 Coaña - Villalón - Boal

3. Tag: Die Reise führt auf der AS-25 ins Landesinnere von Asturien bis zur Ortschaft Arbón, wo man auf die AS-36 in Richtung Oneta abbiegt. Dort befinden sich, 2 km zu Fuß vom Dorf entfernt, drei fantastische Wasserfälle, die nach dem Dorf benannt sind. Der größte hat einen freien Fall von 20 Metern. Erneut auf der AS-25 kommt der Reisende nach Villayón und nach einer halbstündigen Fahrt auf der AS-35 erreicht er Valdedo, wo sich ein Interpretationszentrum zu den Naturschutzgebieten im Gebirge befindet (Öffnungszeiten beachten). Die Fahrt geht weiter auf der AS-35 nach Boal. Auf der Strecke liegt vor dem Dorf Merón das Freizeitareal Puente de Castrillón, eine Gelegenheit, um das Staubecken von Arbón zu betrachten.

71,7 kms
Tag 4 Boal - Pesoz

4. Tag: Boal ist Honigland. Nur 2 km auf der AS-12 vom Dorf entfernt, befindet sich das Haus der Imkerei (Öffnungszeiten beachten) und vier Kilometer weiter liegt die keltische Befestigung Castro Pendia. Boal ist erneut Ausgangspunkt für die Fahrt auf der AS-22 zum Alto de Penouta. Auf der Anhöhe befinden sich zwei Aussichtspunkte, die über asphaltierte Wege zu erreichen sind. Der rechte Weg führt zum Mirador de Penouta Costa, von dem der Küstenstreifen klar zu überblicken ist. Der linke endet am Mirador de Penouta Interior mit Blick auf die Berge. Es ist erforderlich, nach Boal zurückzukehren, um die nach Süden führende AS-12 zu nehmen. In der Gemeinde Illano befindet sich in 25 km Entfernung (ca. 40 Minuten Fahrt) San Esteban de los Buitres, ein Dorf mit klangvollem Namen, das zum Kulturgut erklärt wurde. Auf der Fahrt kann man etwa einen Kilometer nach dem Dorf Doiras anhalten, um das Staubecken und die Talsperre aus der Nähe zu betrachten. Der vorletzte Halt, bereits in der Gemeinde Pesoz, ist das Dorf Argul mit einer einzigartigen Architektur. Man erreicht es, wenn man hinter dem Ortsausgang von Pelorde eine Abzweigung nimmt. Wir lassen den Tag in Pesoz ausklingen.

24,9 kms
Tag 5 Pesoz - Grandas de Salime

5. Tag: Grandas de Salime ist der südlichste Punkt der Comarca und der letzte Zugang zum Historischen Park. An diesem strategischen Punkt liegt in 7 km Entfernung vom Hauptort das Museo del Chao de San Martín neben dem gleichnamigen Castro. Diese Fundstätte ist eine der bedeutendsten der Region. Im Castro de San Martín wurden Spuren entdeckt, die bis ins Jahr 800 v. Chr. zurückreichen. In dieser Gegend sind das Staubecken von Grandas de Salime, ein großartiger Bau aus dem 20. Jahrhundert mit dekorativen Elementen von Joaquín Vaquero Palacios sowie ein beeindruckender Aussichtspunkt, La Boca de la Ballena, Werk seines Sohnes Joaquín Vaquero Turcios hervorzuheben.