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Durch die Sierra del Sueve und den Naturpark Ponga
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Durch die Sierra del Sueve und den Naturpark Ponga (Osten Asturiens)
50 kms
Pkw 5 Tage
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Im Schutz der Picos de Europa erheben sich im Osten Asturiens auch andere Gebirgszüge wie die Sierra del Sueve oder der Naturpark Ponga, die gleichermaßen verführerisch sind.
Zusammenfassung Durch die Sierra del Sueve und den Naturpark Ponga

Die Picos de Europa bilden die vielleicht bekannteste asturische Gebirgskette, aber in ihrem Schatten, an den Ausläufern dieses Biosphärenreservats erheben sich auch andere ökologisch und landschaftlich reizvolle Gebirgszüge, die gleichfalls unter Naturschutz stehen. Gemeinden wie Ponga, Parres, Piloña y Caravia haben sich unter ihrem Einfluss entwickelt.

21,4 kms
Tag 1 San Juan de Beleño - Taranes - Mestas

1. Tag: Das südlichste Gebiet ist Ponga mit seinem Naturpark, der die Grenze zu den Picos de Europa bildet. Natur, großartiger Käse und warme Heilquellen sind die drei Hauptanreize. Die Gemeinde ist auf zwei Wegen erreichbar: auf der AS-339, die von der N-634 in Höhe der Ortschaft Sevares abzweigt oder auf der N-625 von Cangas de Onís. Der Hauptort der Gemeinde ist ein kleines Dorf namens San Juan de Beleño. Eine sehr geschätzte Spezialität der Dörfer von Ponga ist der Käse "Los Beyos", der aus aus Ziegen-, Schafs- und Kuhmilch hergestellt wird. In dieser Gegend gibt es dutzende von Routen. Die vielleicht bekannteste ist die "Ruta del Bosque de Peloño", ein Wanderweg, der auf einer Länge von 24 Kilometern einen großen Buchenwald durchquert. Es gibt aber auch andere Möglichkeiten wie die Route zum Tiatordos vom Ort Taranes (16 Kilometer mit siebenstündiger Marschdauer) oder "La Senda del Cartero", für deren kürzere, fast 4 km lange Variante 3 Stunden benötigt werden, da es sich um einen nicht klar gekennzeichneten steinigen Pfad handelt. In den unteren Höhenlagen befindet sich das Thermalbad Mestas, dessen warme Heilquellen ein erholsamer und stärkender Abschluss nach einem Tag in den Bergen sein können.

41,6 kms
Tag 2 Mestas - Alto de la Llama

2. Tag: Auf dem Rückweg nach Piloña auf der AS-339 kann man in Villamayor anhalten, um die romanische Marienkirche zu besichtigen, die zu einem Benediktinerkloster gehörte, von dem heutzutage keine Überreste mehr zeugen. Anschließend kann man auf der AS-259, die von der N-634 am Ortsrand von Villamayor abzweigt, in die Sierra del Sueve, den Lebensraum des Asturcon-Ponys, fahren. Fällt der Ausflug auf den dritten Augustsamstag, bietet sich ein Besuch des Asturcón-Fests auf der Alm "Majada de Espineres" an. Zu einem anderen Zeitpunkt im Jahr kann man auf einer der verschiedenen Wanderrouten die Umgebung kennenlernen und vielleicht ein wild lebendes Asturcón-Exemplar erblicken. Eine mögliche Wanderung führt vom Alto de La Llama zur Majada de Espineres, eine andere vom Dorf Miyares zum Berg "Pico Ordiyón".

27,8 kms
Tag 3 Alto de la Llama - Arriondas

3. Tag: Die Sierra del Sueve erstreckt sich bis zur Gemeinde Parres, deren Hauptort Arriondas weltweit als Startpunkt der internationalen Kanuabfahrt auf dem Sella, im Volksmund Fiesta de Les Piragües genannt, bekannt ist. 6 Kilometer vor Arriondas liegt an der PR-3 das Dorf Llames de Parres mit der Kirche San Martín de Escoto, einem kunsthistorischen Denkmal aus dem 16. Jahrhundert. Einmal in Arriondas, sollte man die Gelegenheit nutzen, sich ein Kanu mieten und, den Profis nacheifernd, in das Wasser des Sella stürzen. Zahlreiche Abenteuerfirmen bieten diese Aktivität an. Weitere Optionen für Aktivtourismus in Parres sind Höhlenforschung, Quadfahren, Reitwandern, Mountain-Biking oder Paintball. Man kann auch in der Nähe der Sierra del Sueve wandern wie z.B. auf der Route "Majadas del Sur").

26,5 kms
Tag 4 Arriondas - Prado

4. Tag: Die Landstraße AS-260 führt nach Überquerung des Bergs "El Fitu" ans Meer. Auf dem Gipfel bietet ein architektonisch einmaliger Aussichtsturm eine fantastische Aussicht auf das Zentrum von Asturien, das Meer und die Berge. Auch ein Freizeitareal ist vorhanden. Wer Lust hat zu wandern, kann den Pico Pienzu, den mit 1.161 Metern höchsten Berg der Sierra del Sueve, hinaufsteigen. Ausgehend vom El Fitu braucht man für die Wanderroute 3,5 Stunden. Fährt man die AS-260 auf der anderen Seite des Gebirges hinab, trifft man auf Caravia, eine Gemeinde mit zwei wunderschönen Stränden, La Espasa, Ziel für Wellenreiter und Drachenpiloten, die hier einmal im Jahr ein Drachen-Festival veranstalten, und El Arenal de Morís. Beide Strände sind über einen reizvollen Küstenweg miteinander verbunden. Im Gemeindehauptort Prado befindet sich die Kirche Nuestra Señora de la Consolación aus dem 18. Jh. und im Ort Carrales die Kirche Santiago de Caravia aus dem 17. Jahrhundert. Da Caravia die Heimat zahlreicher Indianos, reichgewordener Amerikarückkehrer, ist, sind auch viele Häuser im Indiano-Baustil erhalten. Sie befinden sich aber in Privatbesitz und können nicht besichtigt werden. Beispiele hierfür sind La Casa de los Hermanos Prieto, Villa Concha, Villa Rosario oder La Casona de González-Cutre.

7,26 kms
Tag 5 Prado - Colunga

5. Tag: Die beiden letzten Möglichkeiten in die Sierra del Sueve zu fahren, sind die Gemeinden Colunga und Ribadesella. In Colunga wurde in der ehemaligen Dorfschule ein Interpretationszentrum eingerichtet, in dem die Besonderheiten der Flora und Fauna der Sierra erläutert werden. Die Sierra ist das höchste, dem Meer nächstgelegene Gebirge in Asturien mit zahlreichen Routen zum Wandern, zu Pferd, mit dem Fahrrad oder dem Auto in Parres, Colunga, Caravia und Ribadesella.