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Heroischer Weinanbau im Biosphärenreservat
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Heroischer Weinanbau im Biosphärenreservat (Westen Asturiens)
117 kms
Pkw 5 Tage
Weinberge auf Terrassen, die den Berge abgetrotzt wurden, Höhlen, die auf der Suche nach Gold und Kohle in die Berge getrieben wurden, Eichenwälder mit der größten Ausdehnung in Europa.
Zusammenfassung Heroischer Weinanbau im Biosphärenreservat

Weinberge auf Terrassen, die den Berge abgetrotzt wurden, Höhlen, die auf der Suche nach Gold und Kohle in die Berge getrieben wurden, Eichenwälder mit der größten Ausdehnung in Europa ... Der Südwesten Asturiens ist ein einzigartiges Gebiet im Schatten der ersten Ausläufer des Kantabrischen Gebirges.

25,7 kms
Tag 1 Cangas del Narcea - Cangas del Narcea

1. Tag: Cangas del Narcea ist der Hauptort der gleichnamigen Gemeinde und auch das Weinzentrum dieses Landstrichs. In den Straßen findet der Reisende Anzeichen der mittelalterlichen Vergangenheit, des Stolzes der Indianos und ein Museum, in dem der Weinanbau dieser Gegend erläutert wird. Ein Spaziergang durch die Stadt führt zur Kirche Santa María Magdalena, zum Palacio de Omaña und Palacio de Pambley (das stadtälteste Gebäude), der Capilla del Carmen oder zur Römerbrücke. Fünf Minuten Autofahrt von Cangas entfernt, liegt ein im Jahr 1022 errichtetes und unter Denkmalsschutz stehendes Kloster, das vor Kurzem restauriert und zu einem Parador Nacional umgebaut wurde. Hier ist auch der Eingang zum Naturpark Fuentes del Narcea, Degaña e Ibias, in dem man sich mit der Umgebung vertraut machen kann. Wenige Kilometer entfernt befindet sich das Sanktuarium der Virgen del Acebo, der Schutzheiligen der Vaqueiros de Alzada (Berghirten). Zurück in Cangas darf ein Besuch des Weinmuseums nicht fehlen. Es befindet sich in Santiso in der Nähe verschiedener Weinkellereien am Ortsausgang in Richtung Leitariegos.

23,5 kms
Tag 2 Cangas del Narcea - Muniellos

2. Tag: Das UNESCO-Biosphärenreservat "Reserva Integral Natural de Muniellos" bietet eine fantastische Landschaft. Der Reisende kann den Tag im Interpretationszentrum des Reservats beginnen. Für die Wanderung durch den größten spanischen Eichenwald und den Lebensraum des Braunbären muss eine Erlaubnis bei der zuständigen Behörde der Regionalverwaltung eingeholt werden, da die tägliche Besucherzahl beschränkt ist. Die Genehmigung sollte so früh wie möglich beantragt werden. Für den 20 km langen Rundweg durch Muniellos benötigt man ca. 7 Stunden. Ein zweiter, kürzerer Weg folgt dem Flusslauf (14 km Hin- und Rückweg). Erhält man keine Zutrittsgenehmigung oder zieht eine kürzere Wanderung (9 km) vor, ist der Bosque de Moal eine gute Alternative, die Route beginnt im Dorf Moal ca. vier Kilometervor dem Interpretationszentrum. Auf der Route genießt man vom Aussichtspunkt "Mirador de Montecín" einen herrlichen Ausblick auf Muniellos.

48,9 kms
Tag 3 Cangas del Narcea - Degaña

3. Tag: An diesem Tag geht die Fahrt weiter auf der AS-15, um in die Gemeinde Degaña zu erkunden. Degaña ist der Name der Gemeinde und des Hauptorts. Im unteren älteren Teil der Ortschaft haben sich in den Vierteln La Veiga, Entrerríos und El Corral die typischen Bauernhäuser mit dem Stall im Erdgeschoss und dem großen Tor für den Einlass des Viehs erhalten. Der obere Ortsteil ist neuer, aber hier steht die Iglesia de Santiago, eine Kirche aus dem 14. Jh. Cerredo, 10 Minuten Fahrzeit von Degaña entfernt, ist ein Bergarbeiterdorf mit industriellen Überresten und der Marienkirche aus dem 14. Jh. Der ethnografische Komplex "Casa Florencio" im Viertel La Costapina ist ein Beispiel für die traditionelle Architektur in diesem Landstrich. Zwei weitere interessante Dörfer sind El Rebollar und El Corralín, in dem man noch die Reste einer römischen Goldmine sehen kann. Beide liegen in der Heimat der "Cunqueiros", Handwerkern, die Küchengefäße und Gerätschaften aus Holz herstellten.

41,2 kms
Tag 4 Degaña - San Antolín de Ibias

4. Tag: Von Degaña nach San Antolín de Ibias sind es 51 Kilometer auf den Landstraßen AS-215 und AS-212. Im Ort gibt es eine Kirche aus dem 11. Jh. und ein Interpretationszentrum für die "Pallozas", die in diesem Landstrich typischen runden Natursteinbauten mit Strohdach. Am Rathausplatz beginnt auch die Ruta das Pallozas de Santiso, eine 14 km lange Wanderung, für die man ca. 5 Stunden benötigt. Auf dieser Route entdeckt der Wanderer zahlreiche Pallozas und auch strohdachgedeckte Kornspeicher, Wege, die im Schatten von Weinspalieren liegen, und einzigartige Landschaften.

64,3 kms
Tag 5 San Antolín de Ibias - Besullo

5. Tag: Die Rückfahrt von Ibias nach Cangas del Narcea kann über den Pozo de las Mujeres Muertas erfolgen, einen Gebirgspass, der auf über 1.000 m ansteigt und eine fantastische Aussicht auf den Südwesten Asturiens freigibt. Die Fahrt dauert eineinviertel Stunden oder auch länger, wenn man den einen oder anderen Halt einlegt. Nach einer Stärkung in Cangas geht die Fahrt weiter nach Besullo, das man nach einer halben Stunde auf der CN-1 erreicht. In diesem Dorf wurde der Schriftsteller Alejandro Casona geboren und im Interpretationszentrum wird sein Werk erläutert. Man kann auch die Schmiede "Mazo d'Abaxu" mit einem wassergetriebenen Hammer besichtigen, ein in diesem Landstrich typisches Handwerk.