Nach einem ständigen Anstieg zwischen Wäldern, Schafställen und Aussichtspunkten wie Texu la Oración oder Escobiu Colorao erreicht man das Brañagallones-Tal, ein Gletscherparadies, umgeben von Buchenwäldern und Viehzucht.

Die Route nach Brañagallones von Bezanes aus ist eine der klassischsten und emblematischsten Routen des Naturparks Redes. Diese geradlinige, stets ansteigende Route verbindet die Stadt Bezanes mit der spektakulären Ebene von Brañagallones und führt durch Wälder, Schafställe und Aussichtspunkte, die es ermöglichen, die reiche Landschaft und Kultur dieses zum Biosphärenreservat erklärten Naturraums zu entdecken.

Die Route beginnt im Herzen von Bezanes, in der Nähe des Flusses Nalón. Von hier aus nehmen Sie einen Weg nach links, der im Zickzack den Hang hinaufführt. Nach zwei Kilometern erreicht man den Aussichtspunkt Texu la Oración, von dem aus man einen beeindruckenden Panoramablick auf Bezanes, das Nalón-Becken und den Gipfel des Cascayón hat.

Der Weg führt weiter zwischen Wiesen, Bienenstöcken und jahrhundertealten Texus, wie dem Texu de los Carrascales oder dem Texu de la Grandiella, zwischen den traditionellen Schafställen von La Cardosa und Andurviu, die von der Vergangenheit der Viehzucht in dieser Gegend zeugen. Im Süden zeichnet sich am Horizont bereits die Silhouette des Cantu del Oso ab, des großen Gipfels, der über die Brañagallones-Wiese wacht.

Kurz nach Kilometer 8 durchquert der Weg den Crestón-Tunnel, einen historischen, in den Fels gehauenen Pass, der den Beginn eines der atemberaubendsten Abschnitte der Route markiert: den Buchenwald, der uns bis zum Ende der Route begleitet. Ganz in der Nähe des Tunnels befindet sich der Aussichtspunkt Escobiu Colorao, ein hervorragender natürlicher Balkon, von dem aus man eine Pause einlegen und die geschützte Landschaft des Redes-Parks betrachten kann.

Nach 10,2 Kilometern öffnet sich der Weg plötzlich auf die Brañagallones-Wiese in 1215 Metern Höhe. Diese weite Wiese eiszeitlichen Ursprungs, die von Buchen- und Heidelbeerwäldern umgeben ist, beherbergte einst zahlreiche Viehzüchterfamilien, die im Sommer auf den Hochweiden lebten. Der Name "Brañagallones" bezieht sich auf die Auerhähne, die in der Umgebung lebten, wo bis zu sechs Brutplätze dieser emblematischen Art dokumentiert wurden.

In Brañagallones befinden sich die Quelle Pandiu Quemao und die moderne Schutzhütte Brañagallones, Ausgangspunkt für zahlreiche Wanderungen durch das Hochgebirge von Redes.

Diese Route ist nicht nur ein Eintauchen in die Natur, sondern auch eine Reise durch die Zeit: von den Gletschern, die die Ebene geformt haben, über die Nutzung des Viehs durch Familienschichten (interius) bis hin zur Gegenwart, in der man hinaufwandern oder in der Schutzhütte übernachten kann, um die Gegend zu erkunden. Ein komplettes Erlebnis, ideal, um die Landschaft, die Geschichte und das traditionelle asturische Bergleben zu genießen.

  • Er verläuft durch den Naturpark und das Biosphärenreservat Redes, das auch ein SAC und SPA des Natura 2000-Netzes ist.
  • PR-AS 066

Grundlegende Tipps, bevor Sie ins Gebirge gehen

  • Vermeiden Sie die Annäherung an das Vieh.
  • Wenn Sie auf Doggen treffen, die das Vieh schützen, nähern Sie sich ihnen nicht, streicheln Sie sie nicht und füttern Sie sie nicht. Erlauben Sie ihnen nicht, Ihnen zu folgen oder sich von ihrer Herde zu entfernen. Sie arbeiten.
  • Wenn Sie mit einem Hund unterwegs sind, nehmen Sie ihn immer an die Leine.
  • Hinterlassen Sie keine Spuren. Sammeln Sie alle Ihre Abfälle, auch die organischen. Die Natur ist keine Müllhalde.
  • Handeln Sie mit Bedacht. Planen Sie Ihre Route gut, nehmen Sie alles mit, was Sie brauchen, und achten Sie darauf, dass sie an Ihre körperliche Leistungsfähigkeit angepasst ist.

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