Texeo Bergwerke
- Distanz Distanz: 9,2 kms
- Schwierigkeit Schwierigkeit: Dura
- Kumulierter Höhenunterschied + Kumulierter Höhenunterschied: +864 m
- Kumulierter Höhenunterschied - Kumulierter Höhenunterschied: -864 m
- Maximale Höhe Maximale Höhe: 1223 m
- Mindesthöhe Mindesthöhe: 626 m
- PPI-Index PPI-Index: 84
- Modus Modus: Montañeros
- Art der Rundfahrt Art der Rundfahrt: Ida y Vuelta
- Routentyp Routentyp: Montaña
- Rückfahrt mit der Bahn Rückfahrt mit der Bahn: Nein
Die Route zum Bergbaudorf Rioseco und zu den Texeo-Minen in der Gemeinde Riosa ist eine faszinierende Reise, die industrielles Erbe, prähistorische Archäologie und spektakuläre Natur miteinander verbindet.
Es handelt sich um eine lineare Route, die in Collada Arganosa beginnt und in zwei verschiedene Abschnitte unterteilt werden kann.
Abschnitt 1: Von Collada Arganosa zum Bergbaudorf Rioseco
Der Weg führt durch die atlantische Vegetation auf einem bequemen Pfad bergab und bietet Ausblicke auf das Riosa-Tal. Nach etwa 1,5 Kilometern erreicht man die Bergbausiedlung Rioseco, eine Gruppe von Gebäuden, die Ende des 19. Jahrhunderts von der englischen Firma The Aramo Copper Mines Ltd. errichtet wurden. Erhalten sind die Überreste der Bergarbeiterwohnungen, der Kommissariatssaal, die Schmiede, ein Stall und das Haus des Ingenieurs, das als Symbol der sozialen Hierarchie an höherer Stelle stand.
Der Komplex ist ein deutliches Beispiel für die industrielle Bevormundung, bei der das Unternehmen nicht nur Arbeitsplätze, sondern auch Wohnungen und grundlegende Dienstleistungen bereitstellte. Im hinteren Teil der Siedlung befinden sich die Überreste der Erzaufbereitungsanlage mit Strukturen wie Trichtern, Konzentrationstischen, Wannen und einem Schacht, der zum Förderstollen führte, der direkt mit den Minen verbunden war. Im Jahr 1954 wurde hier die erste Ammoniaklaugungsanlage in Europa installiert, ein technischer Meilenstein für die damalige Zeit.
Vom Texeo-Aussichtspunkt, der 2015 über den alten Trichtern errichtet wurde, bietet sich ein privilegierter Panoramablick über die Umgebung. Gleich daneben befindet sich ein Rastplatz mit Bänken und Tischen, ideal für eine Pause vor dem Start der nächsten Etappe.
Etappe 2: Aufstieg zu den Texeo-Minen
Vom Aussichtspunkt aus beginnt der alte, gepflasterte Weg aus dem Jahr 1892, der auf einer Länge von etwa 3 km über 500 Höhenmeter bis zu den verschiedenen Ebenen der Anlage ansteigt. Entlang des Weges kann man die Überreste der Schrägseilförderung, alte Mineneingänge und Wassertanks wie den Fuente Sayán sowie einen Stromturm sehen.
Der Höhepunkt ist die prähistorische Stätte der Texeo-Minen, die als eine der ältesten in Europa gilt. Ihr Alter, das auf über 4 500 Jahre geschätzt wird, und archäologische Funde (z. B. Werkzeuge aus Geweih und Stein, menschliche Überreste und rituelle Opfergaben an den Berg) zeigen, dass hier seit der Altsteinzeit Kupfer und Kobalt abgebaut wurden. Die Besucher können die in den Fels gehauenen Stützpfeiler und die blauen Kobaltnähte in den Wänden besichtigen. Auf einer höheren Ebene befindet sich auch die noch ältere Stätte El Arrebolléu.
Der Abstieg erfolgt auf demselben Weg, so dass Sie die Landschaft aus neuen Perspektiven betrachten können. Der Weg ist nicht ausgeschildert und erfordert daher eine gute Kondition, Orientierung und Vorsicht, vor allem in der Nähe der Stätte.
Grundlegende Tipps, bevor Sie ins Gebirge gehen
- Vermeiden Sie die Annäherung an das Vieh.
- Wenn Sie auf Doggen treffen, die das Vieh schützen, nähern Sie sich ihnen nicht, streicheln Sie sie nicht und füttern Sie sie nicht. Erlauben Sie ihnen nicht, Ihnen zu folgen oder sich von ihrer Herde zu entfernen. Sie arbeiten.
- Wenn Sie mit einem Hund unterwegs sind, nehmen Sie ihn immer an die Leine.
- Hinterlassen Sie keine Spuren. Sammeln Sie alle Ihre Abfälle, auch die organischen. Die Natur ist keine Müllhalde.
- Handeln Sie mit Bedacht. Planen Sie Ihre Route gut, nehmen Sie alles mit, was Sie brauchen, und achten Sie darauf, dass sie an Ihre körperliche Leistungsfähigkeit angepasst ist.