Wasserfälle, Tümpel und Kaskaden verschönern diese einfache und vertraute Route zwischen Wäldern und Bergen im Herzen des Naturparks Redes. Zweifellos eine der kultigsten Routen in Asturien.

Die Ruta del Alba ist einer der bekanntesten und meistbegangenen Wanderwege im Naturpark Redes, und das aus gutem Grund. Dieser zum Naturdenkmal erklärte lineare Weg mit einer Länge von etwa 14 km (Hin- und Rückweg) verbindet landschaftliche Schönheit, Geschichte und Zugänglichkeit, was ihn zu einer der beliebtesten Wanderrouten Asturiens macht.

Die Route beginnt im Dorf Soto, das zur Gemeinde Sobrescobio gehört, wo noch Beispiele der traditionellen Architektur wie Getreidespeicher, Holzgänge und ein alter Waschplatz zu sehen sind. Nachdem man das Dorf durchquert hat, nimmt man einen breiten, für den Verkehr gesperrten Weg, der in das Tal des Flusses Alba oder Llaímo führt und seinem Lauf in südlicher Richtung folgt. Auf dem ersten Stück verläuft der Weg zwischen Wiesen und kleinen Bauernhöfen, und kurz nach dem ersten Kilometer erreicht man die Fischzuchtanlage, den ersten direkten Kontakt mit dem Fluss.

Der Weg schlängelt sich gemütlich durch ein Waldgebiet mit Kastanien-, Eichen- und Haselnussbäumen und gelangt bald in die Alba-Schlucht, wo sich das Tal verengt und der Fluss immer näher an den Weg heranmäandert. Ab Kilometer 2 wird das Schauspiel des Wassers zum Protagonisten: Tümpel, Stauseen, kleine Wasserfälle und Quellen reihen sich entlang der Strecke aneinander und bieten eine ständige Symphonie von Naturgeräuschen.

Auf dieser Strecke kommt man an kuriosen Formationen wie "el Vigilante", einem Felsen in Form eines Horns, vorbei und erreicht Campurru, wo die Überreste der alten Verladestation der Mine Carmen noch erhalten sind. Die rötlichen Farbtöne der Mineralien kontrastieren mit dem Grün der Umgebung und erinnern an die Bergbauvergangenheit des Tals, die mit dem Eisenabbau in Pandanes zusammenhängt.

Der Weg führt weiter in Richtung des Llaímo-Tals, wo er sich gabelt. Der Weg nach links führt in die Llaímo-Schlucht, den engsten und spektakulärsten Abschnitt der Route. Hier wird der Weg zu einem Pfad, der sich zwischen hohen Kalkstein- und Quarzitwänden schlängelt und den Fluss über alte Steinbrücken wie La Pontona und die Resquiebra-Brücke überquert. Die Wasserfälle, die vom Wasser erodierten Formen und die üppige Vegetation machen diesen Teil der Route zu einem einzigartigen Erlebnis für die Sinne.

Die Route endet am Cruz de los Ríos, einer weiten, von Buchen umgebenen Wiese, die von der Silhouette des Retriñón-Gipfels überragt wird. Hier gibt es einen gut ausgestatteten Rastplatz und eine alte Schutzhütte, die sich ideal für eine Pause eignet, bevor man auf demselben Weg zurückkehrt.

Die Ruta del Alba bietet ein komplettes Erlebnis: begehbare Abschnitte, Bergbaugeschichte, spektakuläre Landschaften, Wasserfälle, Wälder und kristallklare Wasserbecken. Sie eignet sich sowohl für erfahrene Wanderer als auch für diejenigen, die einen ruhigen Tag in der Natur verbringen möchten, und ist zweifellos eines der Schmuckstücke des Naturparks und Biosphärenreservats Redes.

  • Sie verläuft durch den Naturpark und das Biosphärenreservat Redes, das auch ein ZEC- und ZEPA-Gebiet des Netzes Natura 2000 ist.
  • PR-AS 062

Grundlegende Tipps, bevor Sie ins Gebirge gehen

  • Vermeiden Sie die Annäherung an das Vieh.
  • Wenn Sie auf Doggen treffen, die das Vieh schützen, nähern Sie sich ihnen nicht, streicheln Sie sie nicht und füttern Sie sie nicht. Erlauben Sie ihnen nicht, Ihnen zu folgen oder sich von ihrer Herde zu entfernen. Sie arbeiten.
  • Wenn Sie mit einem Hund unterwegs sind, nehmen Sie ihn immer an die Leine.
  • Hinterlassen Sie keine Spuren. Sammeln Sie alle Ihre Abfälle, auch die organischen. Die Natur ist keine Müllhalde.
  • Handeln Sie mit Bedacht. Planen Sie Ihre Route gut, nehmen Sie alles mit, was Sie brauchen, und achten Sie darauf, dass sie an Ihre körperliche Leistungsfähigkeit angepasst ist.

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