Ursprünglicher Pilgerweg Tinéu–Grandas de Salime
- Adresse Tinéu, Pola de Allande, Grandas de Salime
- Distanz Distanz: 72 kms
- Schwierigkeit Schwierigkeit: Muy Dura
- Kumulierter Anstieg Kumulierter Anstieg: 1750 m
- Maximale Höhe Maximale Höhe: 1148 m
- Mindesthöhe Mindesthöhe: 201 m
- PPI-Index PPI-Index: 110
- Rundfahrt Der ursprüngliche Jakobsweg
- Art des Fahrrads Art des Fahrrads: Straße
- Art der Rundfahrt Art der Rundfahrt: Lineare
- Rückfahrt mit der Bahn Rückfahrt mit der Bahn: Nein
- Startpunkt Startpunkt: Tinéu
- Zielpunkt Zielpunkt: Grandas de Salime
- Geschätzte Dauer Geschätzte Dauer: Un día
Wir starten in der Ortschaft Tinéu und steigen etwa 5,5 km lang an, um anschließend auf weiteren 4,5 km wieder an Höhe zu verlieren. Von hier aus geht es stetig, aber sanft bergauf, bis wir den Alto de Lavadoira überwunden haben, von dem aus uns der Abstieg nach Pola de Allande führt. Der Weg verläuft größtenteils durch Weideland, kleine Dörfer und zahlreiche verstreute Siedlungen und wird zunehmend waldreicher, je näher wir La Pola kommen.
Der Palast von Cienfuegos thront über Pola de Allande als Zeuge seiner mittelalterlichen Vergangenheit, während die reichhaltige „indiana“-Architektur von der Vergangenheit seiner Bewohner zeugt, die das Ergebnis ihrer Reisen nach Übersee ist.
Wir setzen unsere Reise fort und nehmen sofort den etwa 11 km langen Aufstieg zum Puerto del Palo (1146 m) in Angriff, der größten Herausforderung dieser Etappe. Der Anstieg führt uns in eine neue, andere Landschaft, in der Schiefer und Quarzit die Oberhand gewinnen und sich durch eine Veränderung der Gesteinsfarbe, den Mangel an Vegetation in den Höhenlagen sowie die Enge der Täler auszeichnen. Ein extremes Beispiel dafür bietet der Abstieg vom Pass vom Aussichtspunkt Mirador de Montefurado aus, von wo aus man die Lage des gleichnamigen Weilers sowie eine aufschlussreiche Landschaft bewundern kann.
Wir steigen vom Puerto del Palo hinab, und wenn wir genau hinschauen, können wir zahlreiche Überreste des römischen Goldbergbaus erkennen, von Halden und Abtragungen bis hin zu alten Kanälen, die das Wasser zu den Bergwerken leiteten. Nicht umsonst deutete schon der Name Montefurado auf die einstige Pracht des Bergbaus in dieser Gegend hin.
Wir setzen unsere Reise fort, kommen an Berducedo vorbei – dem Eingang zum Valledor (das muss für eine andere Reise bleiben) – und erreichen den Staudamm des Salime-Stausees, ein für seine Zeit gigantisches Bauwerk, und von wo aus man noch heute die Überreste der für den Bau genutzten Industrieanlage am Hang in Richtung Norden erkennen kann. Nun geht es nur noch hinauf nach Grandas de Salime, dem Ziel dieser Etappe in etwa 6 km Entfernung, wobei man nicht vergessen sollte, an einem der Aussichtspunkte auf dem Aufstieg Halt zu machen.
Grandas de Salime ist die Ortschaft, die entstand, nachdem das Dorf Salime durch den Stausee überflutet wurde. Im Zentrum des Ortes befindet sich die Stiftskirche San Salvador, die den Jakobsweg markiert, und in der Nähe das Ethnografische Museum, eines der umfassendsten und interessantesten in ganz Asturien, das man auf jeden Fall besuchen sollte.
Die Fahrtrichtung in städtischen Abschnitten beachten