Ursprünglicher Jakobsweg Grandas de Salime–Fonsagrada
- Adresse Grandas de Salime, Fonsagrada (Galicien)
- Distanz Distanz: 27 kms
- Schwierigkeit Schwierigkeit: Fácil
- Kumulierter Anstieg Kumulierter Anstieg: 740 m
- Maximale Höhe Maximale Höhe: 1050 m
- Mindesthöhe Mindesthöhe: 560 m
- PPI-Index PPI-Index: 45
- Rundfahrt Der ursprüngliche Jakobsweg
- Art des Fahrrads Art des Fahrrads: Straße
- Art der Rundfahrt Art der Rundfahrt: Lineare
- Rückfahrt mit der Bahn Rückfahrt mit der Bahn: Nein
- Startpunkt Startpunkt: Grandas de Salime
- Zielpunkt Zielpunkt: Fonsagrada (Galicien)
- Geschätzte Dauer Geschätzte Dauer: Halber Tag
Wir verlassen Grandas de Salime, steigen hinauf nach Cereixeira und durchqueren Weideland, das sich mit Eichenwäldern abwechselt, um schließlich nach Castro zu gelangen, einem kleinen, bezaubernden Ort, in dem sich eine der zahlreichen Herbergen des Jakobswegs befindet.
Um nach Castro zu gelangen, muss man leicht von der Straße abbiegen und eine kurze Steigung hinaufgehen, die uns in den Ort führt. El Chao Samartín ist eine der wichtigsten Ausgrabungsstätten, um die Entstehung des „Castro“-Phänomens im Nordwesten der Iberischen Halbinsel zu verstehen, ebenso wie die Entwicklung der Menschen, die innerhalb seiner Mauern lebten, und ihre Beziehungen zu anderen Völkern. Der Ursprung von Chao Samartín als menschliche Siedlung reicht bis in die Bronzezeit zurück, als sich um das Jahr 800 v. Chr. auf seiner oberen Ebene eine erste befestigte Anlage ansiedelte. Während der Eisenzeit wurden die Befestigungsanlagen mehrfach erneuert, und in der Römerzeit entwickelte sich der Ort zu einer blühenden Verwaltungshauptstadt, bis im 2. Jahrhundert n. Chr. ein Erdbeben die Siedlung zerstörte. Im nahegelegenen Museum „Castro de Chao Samartín“ kann man einen Ausschnitt der Ausgrabungsstätte besichtigen und einen Besuch vereinbaren.
Von Castro aus beginnen wir nun ernsthaft den Aufstieg zum Pass, und auf halber Höhe erreichen wir Penafonte, wo man die Kirche La Magdalena mit ihrer kuriosen sechseckigen Apsis besichtigen kann. Wir wandern weiter, bis wir den Puerto del Acebo (1030 m) erreichen, und betreten gleich darauf Galicien.
Der Abstieg wechselt sich mit kleinen Steigungen ab, bis wir den Eingang von Fonsagrada erreichen. Von hier aus gehen Pilger und Reisende jeweils ihren eigenen Weg: Einige setzen ihre Reise bis nach Santiago fort, andere kehren nach einer kurzen Etappe voller Natur und Geschichte nach Grandas de Salime zurück.
In städtischen Abschnitten die Fahrtrichtung beachten.