Wir verlassen Navia, überqueren die Ría und biegen auf die Straße AS-12 ab, auf der wir die gesamte Strecke entlangfahren werden. Der erste Abschnitt bis nach Cuaña ist wenig kurvenreich. Hier können wir das Castro de Coaña besichtigen, das bekannteste der in Asturien bekannten Castros und ein ikonografisches Paradebeispiel für eine befestigte Siedlung aus der Eisenzeit.

Wir fahren parallel zum Stausee von Arbón weiter und beginnen einen etwa 7 km langen Anstieg bis nach Boal/Bual; kurz vor Boal/Bual können wir am Aussichtspunkt des Castros von Pendia Halt machen, von wo aus man das im Tal eingebettete Castro überblicken kann.

Unmittelbar danach beginnt eine 9 km lange, kurvenreiche Abfahrt zum Stausee von Doiras, um anschließend einen etwa 7 km langen Anstieg zum Berg Cachafol zu beginnen, von wo aus wir weitere 7 km mit geringem Höhenunterschied in Richtung Illano radeln, auf halber Höhe mit zahlreichen Kurven und einer beeindruckenden Landschaft aufgrund der steilen Hänge.

Wir erreichen Santesteba und genießen vom Aussichtspunkt aus einen beeindruckenden Blick auf den Fluss Navia, die Felsnase von Santesteba und die am Hang „hängenden“ Dörfer. Das Dorf Santesteba wurde zum „historischen Ensemble“ erklärt, da es seine traditionelle Siedlungsstruktur vorbildlich bewahrt hat. Diese besteht aus Häusern, die direkt auf dem Fels erbaut wurden und ein buntes Ensemble bilden, in dem die Straßen weniger als 2 m breit sind.

Wir setzen unsere Route fort und steigen 6 km lang bis zum Talgrund des Flusses Agüeira ab, der zwischen steilen Hängen eingebettet ist. Wir überqueren die Brücke und beginnen den etwa 5 km langen Anstieg nach Pezós/Pesoz. In Pezós/Pesoz können wir den Palast von Ron besichtigen. Wenn wir noch genug Kraft haben, können wir einen Abstecher zum Dorf Argul machen, das zum historischen Ensemble erklärt wurde.

Von Pezós/Pesoz aus radeln wir weitere 6 km bergauf bis nach Santa María, von wo aus nur noch eine Abfahrt von weniger als 2 km bis nach Grandas de Salime folgt – Endpunkt der Route sowie Start- und Endpunkt der Etappe des „Camino de Santiago Primitivo“. Sehenswert sind hier die Stiftskirche San Salvador und das Ethnografische Museum, eines der bedeutendsten in Asturien.

In städtischen Abschnitten die Fahrtrichtung beachten.

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