Verschicken Drucken
Gijón und die Auen des Nora
Km 0
Km 0
Gijón und die Auen des Nora (Zentrum Asturiens)
22 kms
Pkw 2 Tage
Gijón ist Meer, Kultur, Industrie, Sport, Kulturerbe, kleine Dörfer und die bevölkerungsstärkste Stadt Asturiens.
Zusammenfassung Gijón und die Auen des Nora

Gijón ist Meer, Kultur und Industrie. Gijón ist Sport, Kulturerbe und kleine Dörfer. Die bevölkerungsstärkste Stadt Asturiens ist ein touristischer Anziehungspunkt, der es versteht, den Reisenden willkommen zu heißen, ohne sein Wesen zu verlieren. Im Hinterland von Gijón erstreckt sich im Landesinneren die Comarca del Nora, deren Name sich aus dem Fluss ableitet, der sie durchfließt. Aufgrund ihrer strategischen Lage steckt sie voller Geschichten über Händler und Pilger.

22,9 kms
Tag 1 Gijón - Gijón

Um Gijón kennenzulernen, ist ein ganzer Tag einzuplanen. Der Reisende kann den Tag mit einem Abstecher zum Sandstrand "Playa de Poniente", an dem das Aquarium liegt, beginnen. Anschließend zum Sporthafen, an dem ein modernes Thalassotherapie-Zentrum errichtet wurde. Weiter zur Plaza de Revillagigedo und hinauf nach Cimadevilla, dem Gründerviertel der Stadt mit dem das Meer überblickenden Santa-Catalina-Hügel, gekrönt von Eduardo Chillidas Skulptur "Lob des Horizonts". Der Abstieg zur Petruskirche gibt den Blick frei auf den 1,5 km langen San-Lorenzo-Strand, der von einer Strandpromenade eingefasst ist. Nach dem Blick aufs Meer geht es in die Innenstadt zur Plaza del Instituto und dem Geschäftszentrum mit den Straßen Corrida und Moros, der Plaza de Europa, dem Paseo de Begoña und dem Jovellanos-Theater.

Am Nachmittag dann eine Fahrt ins Umland mit einem städtischen Linienbus zum Botanischen Garten, an dem vier Linien (1, 2, 18 und 26) halten. Nur wenige Minuten Fußmarsch vom Botanischen Garten entfernt liegt das Zentrum für Kultur und Industriedesign "Universidad Laboral y LABoral Centro de Arte y Creación industrial", ein hervorragendes Beispiel dafür, wie ein charakteristisches Gebäude aus der Franco-Zeit in moderne und dynamische Kultureinrichtungen umgewandelt wurde.

34,4 kms
Tag 2 Gijón - Llanera

Für die Comarca del Nora braucht man ein Auto und wieder mindestens einen ganzen Tag. Romantiker können für den Weg nach Pola de Siero die alte "Kohlenstraße", heutzutage die AS-246, wählen und durch eine Reihe von Dörfern fahren. Wer es lieber praktisch mag, nimmt die schnellere und bequemere Autobahn AS-I. Pola de Siero ist eine Kleinstadt, in der man den Palast des Markgrafen von Santa Cruz, das Viertel "Les Campes", die Petruskirche mit Wandgemälden von Casimiro Baragaña und die Markthalle, ein Werk des Architekten Ildefonso Sánchez del Río und Beispiel für die asturische Architektur zu Beginn des 20. Jh., besichtigen kann. Von Pola de Siero geht es in das nur 5 km entfernte Noreña, um dort den Miraflores-Palast, die Ecce-Homo-Kapelle, das Zentrum dieses Grafenstädtchens oder die leckere Gastronomie mit Spezialitäten vom Schwein kennenzulernen.

Am Nachmittag muss man die Autobahn A-64 in Richtung Oviedo nehmen, dann auf die A-66 in Richtung Gijón fahren und an der Ausfahrt Lugones wieder verlassen, wenn man die letzte Gemeinde dieser Comarca kennenlernen möchte: Llanera. Im Hauptort Posada gibt es den Havanna-Platz, nur wenige Kilometer entfernt in Arlós eine romanische Kirche und in San Cucao einen Turm aus dem 14. Jh. - Torre de los Valdés - zu besichtigen.