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Castro von Castelón
Illano (Westen Asturiens)
Bemerkungen

Akzeptabler Erhaltungszustand. Es gibt moderne schiefergedeckte Gebäude auf dem Grundstück.

Mit dem Niedergang des Goldabbaus wurde das Castro aufgegeben.

Das Castelón de Illano gehörte zum dichten Netz an befestigten Siedlungen, die in der frühimperialen Epoche als Organisationsmodell für die Verteilung der Bewohner und den optimalen Abbau der Goldvorkommen in diesem Landstrich dienten.

Das Castro de Illano weist die typischen Merkmale dieser Siedlungen auf: Terrassierung, Graben und Wall.

Mit dem Niedergang des Bergbaus ging der Verfall der Castros einher, die letzendlich von ihren Bewohnern vollständig aufgegeben und nur gelegentlich wieder besiedelt wurden.

Die halbrunden Häuser dieser vorrömischen Siedlung sind auf Terrassen angelegt. Auf der obersten Terrasse befinden sich die Überreste von drei Häusern. An einigen Häusern liegen kreisrunde Steine.

Der nordöstliche Bereich ist in zwei Terrassen abgestuft, die obere ist der höchste Punkt der Siedlung. Auf ihr liegen die Reste von drei nebeneinanderliegenden Wohnhäusern, deren Mauern aus mit Lehm verbundenem Schieferstein sich nach oben wölben, ähnlich den Häusern in der Gemeinde Coaño, weshalb man von einer gewölbten Bedachung ausgeht.

Die untere Terrasse ist schwieriger zu deuten, zu erkennen ist eine bogenförmige Mauer, die am mutmaßlichen Eingang zusammenläuft.

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Castro von Castelón
GPS:43.327090,-6.868918
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