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Ermita de la Santa Cruz (Einsiedelei, Cangas de Onís)
Cangas de Onís (Osten Asturiens)
Aufbaudatum

737

In der Kapelle des Heiligen Kreuzes wurde das Siegeskreuz verwahrt.

Auf einem ursprünglichen Dolmen errichtete König Favila 737 eine Kapelle, um dort das Holzkreuz zu verwahren, das Pelayo in der Schlacht von Covadonga in die Höhe reckte und das später zum Siegeskreuz wurde. Zudem geht man davon aus, dass es die erste christliche Kirche in Asturien war, die nach Beginn der Rückeroberung errichtet wurde. Die Struktur des Dolmens besteht aus fünf großen und zwei kleineren Steinplatten, die ein Rechteck bilden. Die Kammer war mit einem großen Hügel aus Kieselsteinen und Steinen bedeckt. Die heute zu sehende Grabplatte stammt aus jüngerer Zeit.

Zur Errichtung der Blöcke wurden Kalkstein-, Sandstein- und Quarzfelsen verwendet. Die Innenwände des Dolmens sind mit Ritzungen, Malereien und Pickungen verziert.

Die auf dem Dolmen stehende Kapelle ist ein jüngerer Bau entsprechend dem Baustil der Gegend. Der rechteckige Grundriss teilt sich in zwei Teile, Kapelle und Vorbau. Der Vorbau überdacht die Eingangstreppe. Das Dach des Vorbaus wird durch eine toskanische Säule und eine in einem Glockenturm abschließende Mauer getragen.

Die Mauern des Schiffes werden durch zwei Strebepfeiler verstärkt. Durch ein Nischenfenster dringt Licht ins Innere.

Die Kapelle wird durch ein Tonnengewölbe bedeckt.

Eine an der Mauer angebrachte Steintafel erinnert an die alte Inschrift von Favila. Von der Raummitte kann man in den Dolmen hinabblicken.

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Ermita de la Santa Cruz (Einsiedelei, Cangas de Onís)
GPS:43.35275,-5.130377
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