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Reminiszenzen der Amerikarückkehrer am Nalón
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Reminiszenzen der Amerikarückkehrer am Nalón (Zentrum Asturiens)
13 kms
Pkw 2 Tage
Die Mündung des Nalón, des längsten und wasserreichsten Flusses Asturiens, ist zugleich Bindeglied und Grenze zwischen den Gemeinden Pravia, Soto del Barco y Muros de Nalón.
Zusammenfassung Reminiszenzen der Amerikarückkehrer am Nalón

Die Mündung des Nalón, des längsten und wasserreichsten Flusses Asturiens, ist zugleich Bindeglied und Grenze zwischen den Gemeinden Pravia, Soto del Barco y Muros de Nalón, die zusammen die Comarca Bajo Nalón bilden. Hier ist die Heimat von Fischern und Indianos, Auswanderern, die aus Amerika zurückgekehrt, ihren Erfolg in der Prunkhaftigkeit ihrer Villen zum Ausdruck brachten.

16,7 kms
Tag 1 Pravia - San Juan de la Arena

Der Ausflug beginnt in Pravia, dem größten Ort der Comarca Bajo Nalón, der über einen seit 1995 denkmalgeschützten historischen Gebäudekomplex verfügt. Dieser Komplex unterteilt sich in zwei Bereiche, die auf einem Spaziergang besichtigt werden können: der eine ist um die Stiftskirche mit dem Palacio de Moutas, dem Marktplatz und den Häusern der Chorherren angeordnet, der andere ältere Kern wird durch das Rathaus und verschiedene Herrenhäuser gebildet. Der nächste Halt ist Santianes, um eine präromanische Kirche aus dem 8. Jh. und das angeschlossene Museum zu besichtigen. Man kann das Dorf entweder schnell und bequem mit dem Auto auf der AS-224 oder zu Fuß auf einer landschaftlich sehr schönen Wanderroute erreichen, die im Gewerbegebiet Salcedo beginnt, das an der Landstraße AS-16 in Richtung Pravia liegt. Der Weg ist 8 Kilometer lang (Hin- und Rückweg), eben und zieht sich am Flussufer entlang.

Am Nachmittag führt die Fahrt ans Meer mit einem Halt in Soto del Barco, eine Ortschaft, die aus Einfamilienhäusern besteht. Sehenswert sind das Clarín-Theater, das Rathaus oder der Komplex "La Magdalena", eine Reihe von Indiano-Villen, die verstreut an einem Teilstück der N-632 liegen. Schauplatz des Tagesendes ist San Juan de la Arena in nur 4 km Entfernung von Soto. In diesem Fischerhafen, zu dessen Hauptprodukten der Glasaal zählte, ist eine originelle Fischbörse vom Anfang des 20. Jh. erhalten. Am Ortsrand liegt der Strand "Los Quebrantos", der mit seinem starken Wellengang ideal zum Wellenreiten ist.

11,5 kms
Tag 2 San Juan de la Arena - San Esteban de Pravia

Der erste Halt des zweiten Tages ist das westlich von Soto del Barco liegende Dorf Somao, das man auf der N-632 erreicht. Hervorzuheben ist die große Anzahl an Gebäuden im Indiano-Architekturstil, das bekannteste ist La Casa de la Torre. Des Weiteren sind die Kunstgalerie "Opera Omnia" und die privaten Hórreos und Paneras (Kornspeicher) zu erwähnen. Nur 2,5 km entfernt befindet sich Muros de Nalón, wo die Rathausfassade, das Haus der Kultur, die Pfarrkirche sowie der Palast des Markgrafen von Valdecarzana sehenswert sind.

Der letzte Teil der Tour besteht in einem Ausflug auf der Aussichtspunkte-Route, die am Strand El Aguilar beginnt und an der Küste entlang am Salzwasserfreibad in San Esteban de Pravia mit einem herrlichen Ausblick auf die Mündung des Nalón endet. Der 5 km lange Weg (nur Hinweg) bereitet keine größeren Schwierigkeiten, ist jedoch aufgrund einiger Treppen nicht geeignet für Kinderwagen.