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Castro von San Chuís
Allande (Westen Asturiens)
Bemerkungen

Declarado Bien de Interés Cultural del Principado de Asturias.

In der Umgebung fand intensiver Bergbau statt.

Das Castro von San Chuis in San Martín de Beduledo in der Gemeinde Allande wurde von José Lombardía Zardaín aus Allande entdeckt. Die ersten Ausgrabungen wurden 1962 und 1963 unter der gemeinsamen Leitung von Elías Domínguez und Francisco Jordá durchgeführt. 1979 wurden sie unter der Leitung von Francisco Jordá wieder aufgenommen und in kurzen sommerlichen Grabungskampagnen bis September 1986 fortgesetzt.

Die Besiedelung des Castro von San Chuis begann im 8. Jh. v. Chr. mit dem Bau des ersten umlaufenden Walls, auf den in der zweiten Eisenzeit ein weiterer Wall in modularer Bauweise aufgesetzt wurde. Die Verteidungsanlage wurde duch mehrere, an der Südflanke ausgehobene Grabenreihen verstärkt.

Die Anwesenheit der Römer zeigt sich ab Mitte des 1. Jh. n. Chr. in einem Kontext, der sich durch den intensiven Abbau der in der Umgebung reich vorhandenen Goldvorkommen kennzeichnet. Die Hypothese einer späteren Besiedlung wird heute ausgeschlossen, da sie auf einer irrtümlichen Bewertung von Keramikstücken beruhte, die in Wirklichkeit regionale Erzeugnisse aus frührömischer Zeit sind.

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Castro von San Chuís
GPS:43.232154,-6.596105
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