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Ermita de la Magdalena (Einsiedelei, Morcín)
Morcín (Zentrum Asturiens)
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985 783 162
Die Kapelle liegt auf dem Gipfel des Monsacro.

In der christlichen Tradition herrscht der Glaube, dass die heiligen Reliquien auf dem Gipfel des Monsacro versteckt wurden, die dort während der maurischen Invasion von Turibius, dem Bischof von Astorga, in Sicherheit gebracht wurden.

Später wurden die Reliquien dann von Alfons II. dem Keuschen in die Kathedrale von Oviedo überführt. Die Einsiedeleien wurden auf dem Monsacro errichtet, um ihn als heilige Stätte zu verehren. Die Ermita de la Magdalena bzw. untere Kapelle ist ein spätromanischer Bau aus dem 13. und 14. Jh. Sie ist einschiffig mit einer halbrunden Apsis mit unterschiedlichen Höhen von Schiff und Apsis. Die Öffnungen an Stirnwand und Apsis wurden in jüngerer Zeit angebracht.

Die Außenfassaden weisen bis auf die Sparrenköpfe am Dachgesims und die Eingangstür keine Verzierungen auf. Diese hat einen Rundbogen aus grob behauenen Bogensteinen, der auf Kämpfern und glatten Türpfosten aufliegt. Die für den Bau verwendeten Werkstoffe sind Mauersteine aus der Umgebung und Quadersteine für Ecken und Fenster- und Türoffnungen. Die Decke des Schiffes wird durch ein Spitztonnengewölbe, die der Apsis durch ein Halbkugelgewölbe gebildet.

Diese Kapelle befindet sich in unmittelbarer Nähe der Jakobskapelle.

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Ermita de la Magdalena (Einsiedelei, Morcín)
GPS:43.264808,-5.889414
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