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Lago Ercina
Cangas de Onís (Osten Asturiens)
Fläche
8 ha km2
Max. Höhe
1.108 m
Bemerkungen

Anfahrt nur mit öffentlichen Verkehrsmitteln an folgenden Tagen in 2017

- Von 8. bis 16. April
- Vom 29. April bis 1. Mai
- Vom 1. Juli bis 15. September
- Von 12. bis 15. Oktober
- Von 6. bis 10. Dezember

Weitere Informationen und Preise ►

  • Von Covadonga führt eine 12 km lange Gebirgsstraße hinauf zum See Ercina, der hinter dem See Enol und dem Bergrücken La Picota liegt.

  • Flora

    Der See Ercina ist mit seinem flachen Becken reich an Makrovegetation. Die am Grund verwurzelten Pflanzengemeinschaften bedecken den größten Teil des Seebeckens, obwohl viele der Pflanzen mit bloßem Auge nicht leicht zu erkennen sind, da sie sich ständig unter Wasser befinden und ihre Fortpflanzungsorgane nur für einen kurzen Zeitraum an die Oberfläche treten.

    Der von den Hirten "Rasen" genannte sumpfige, unter den Füßen einsinkende Boden, zittert beim Betreten. Die Gefahr des Einsinkens ist groß, da der Boden in der Regel stark vollgesogen ist und die Ablagerungen nicht fest sind. Er besteht aus Konzentrationen von krautigen Blütenpflanzen, Binsengewächsen, Röhricht, Kolbenröhricht und Sträuchern. Neben weiteren Arten sticht die Draht-Segge (Carex diandra) hervor, die hier sehr üppig wächst und nach der Fruchtbildung zur Farbänderung des Sees von grün zu ockerfarben beiträgt. Auch Simsen (Scirpus lacustris) treten als Röhricht oder in einzelnen Gruppen aus dem Wasser auftauchend auf. Eine weitere Art, die im Wasser und am Seeufer wächst, ist der Ästige Igelkolben (Sparganium erectum). Abschließend Ist auch das Wachstum einer Weidenart, der Asch-Weide (Salix atrocinerea), in der Nähe des Sees sehr üppig.

    Das Wachstum der Vegetation und sogar das Aussehen eines Sees kann sich stark verändern, nicht nur zu verschiedenen Jahreszeiten, sondern auch zu einem gleichen Zeitpunkt in aufeinanderfolgenden Jahren, wobei es offensichtlich ist, dass nicht alles von klimatischen Veränderungen abhängt, sondern viele andere Faktoren mit im Spiel sind.

    Fauna

    Zwei zahlreich an diesem See vertretene Gruppen sind Vögel und Libellen.

    Er ist Lebensraum von Amphibien wie Fadenmolch (Triturus helveticus), Bergmolch (T. Alpestris), Gemeine Geburtshelferkröte (Alytes obstetricans), Erdkröte (Bufo bufo) und Grasfrosch (Rana temporaria).

    Unter den Wasservögeln ist das Blässhuhn (Fulica atra) besonders zahlreich, aber auch die Stockente (Anas platyrhynchos) ist stark vertreten.

Der Lago Ercina hat ein längliches Becken mit ebenem Boden. Durch das Bergwerk Buferrera wurde die Größe des Sees stark beeinflusst, denn an einem Ende wurde ein 1,5 m hohes Wehr errichtet, um das Wasser zu stauen, das durch den Abfluss verlorenging.

Durch den Bau dieses Wehrs konnte die ursprüngliche Länge verdoppelt werden.

Die Farbe des Wassers verändert sich mit den Änderungen der Lichtverhältnisse und der Wasservegetation und variiert von hellgrün bis dunkelgrün und gelegentlich weist es auch gelbliche, bläulich-grüne und rötliche Tönungen auf.

Standort und Anfahrt anzeigen
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Lago Ercina
GPS:43.267456,-4.981125
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