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Das asturische Eldorado
Km 0
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Das asturische Eldorado (Westen Asturiens)
44 kms
Pkw 2 Tage
Die Orografie dieses Landstrichs ist zerklüftet, fast aggressiv und nimmt wunderschöne Formen an.
Zusammenfassung Das asturische Eldorado

Die Orografie dieses Landstrichs ist zerklüftet und nimmt wunderschöne Formen an. Aber der Reichtum von Tineo und Allande liegt nicht nur an der Oberfläche, sondern auch tief im Inneren der Erde verborgen, wo das Gold bereits von den keltischen Bewohnern gefunden wurde, das später von den Römern systematisch abgebaut wurde. Die vor Jahrhunderten in die Berge gegrabenen Spuren sind noch heutzutage sichtbar.

40 kms
Tag 1 Tuña - Cangas del Narcea - Monte Furado

Für diesen Ausflug ist das Auto der beste Wegbegleiter. Zuerst besuchen wir das Dorf Tuña, das man in etwa einer Stunde von Oviedo über die Autovía de la Espina (A-63), dann die AS-15 in Richtung Cangas del Narcea und zuletzt die AS-310 erreicht. Dieses kleine Dorf ist bekannt für seine Herrenhäuser und Paläste und als Geburtsort des liberalen Generals Rafael del Riego. Im Umkreis weniger Meter befinden sich die Paläste Cabo del Río und Flórez Valdez sowie das Uhrenhaus und das Denkmal an den "Chosco", eine geräucherte Schweinswurst und typische Spezialität dieses Landstrichs.

Die Fahrt geht weiter, um den Gemeindehauptort kennenzulernen. Zuerst auf der AS-15 in Richtung Cangas del Narcea, dann nach einer Abzweigung nach rechts auf die AS-215 erreicht man Tineo in ca. 25 Minuten. Diese tausendjährige Kleinstadt bewahrt sehenswerte Belege ländlicher Architektur, deshalb ist ein Spaziergang empfehlenswert, der am Rathaus, dem Palacio de Merás, der Plaza de Las Campas, der ursprünglichen Petruskirche und dem Palacio de García Tineo vorbeiführt. Etwas außerhalb des Zentrums liegen die Kapellen San Roque und El Viso. Besondere Erwähnung verdient das Viertel Cimadevilla.

Wieder im Auto, fährt der Reisende weiter auf der AS-217 in das 25 km entfernt liegende Navelgas, das er nach ca. 40 Minuten erreicht. Navelgas ist das Goldzentrum, hier befinden sich das asturische Goldmuseum und verschiedene Goldwäschervereine, die internationale Meisterschaften veranstalten. Nach dem Besuch des Museums kann der Reisende den Spuren des Goldes auf der "Ruta de la Huella del Oro" folgen, die an einem Freizeitareal neben der Tankstelle beginnt und 3 Kilometer lang ist (Hin- und Rückweg). Auf diesem Weg kommt er an uralten römischen Goldminen vorbei.

50 kms
Tag 2 Navelgas - San Martín de Beduledo

Der zweite Tag wird für Allande, eine im Südwesten liegende Gemeinde reserviert. Von Navelgas erreicht man Pola de Allande auf der AS-219 und der Ausflug beginnt im Gemeindehauptort. "La Puela" ist eine kleine Ortschaft mit dem einen oder anderen verborgenen Schatz, deren Straßen dazu einladen, den Palacio de Cienfuegos oder die Villen der Indianos, der reichgewordenen Amerikarückkehrer, zu entdecken. Nur 7 km entfernt liegt San Martín de Beduelo, ein Dorf, von dem man über eine befahrbare Schotterpiste zum Castro de San Chuis, einem schönen Beispiel für keltische Befestigungen gelangt. Der Eintritt ist frei.

Am Nachmittag endet die Fahrt auf der AS-14 in Richtung Grandas de Salime im Dorf Montefurado, wo sich der ehemalige Goldminenkomplex "Fana de la Freita y Cueva de Xuan" befindet. An diesem Punkt führt auch der Jakobsweg vorbei und der Reisende kann ein kleines Stück der Wegs betrachten.