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Die Wiege der Schmiede
Km 0
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Die Wiege der Schmiede (Westen Asturiens)
29 kms
Pkw 2 Tage
Die natürliche Grenze zwischen Asturien und Galicien ist der Eo, ein Fluss, der Provinzen trennt, jedoch dem Biosphärenreservat Oscos-Eo y Tierras del Burón Gestalt gibt.
Zusammenfassung Die Wiege der Schmiede

Die natürliche Grenze zwischen Asturien und Galicien ist der Eo, ein Fluss, der Provinzen trennt, jedoch dem Biosphärenreservat Oscos-Eo Gestalt gibt. Am asturischen Ufer liegen Taramundi und drei Gemeinden, die Oscos im Nachnamen führen: Santa Eulalia, Villanueva und San Martín. Dörfer mit Schmiedeessen und Schmieden, Gemüsegärten und einfachem Landleben.

28,5 kms
Tag 1 Taramundi - Taramundi

Der ländliche Tourismus in Asturien ist in Taramundi entstanden, allein deshalb ist es einen Besuch wert. Natürlich auch wegen der ethnografischen Fülle und der handgemachten berühmten Messer. Zuerst wird der Reisende in diesem Dorf die Martinskirche oder eine kuriose Holzschnitzerei, "El Carbayo do Poyo", entdecken. Am Ende eines Anstiegs befindet sich das erste ländliche Hotel Spaniens, La Rectoral. Die themenbezogenen Museen sind das erste Ziel auf diesem Ausflug. Einen Kilometer von der Dorfmitte entfernt liegt das Messermuseum, eine private Einrichtung, in der Geschichte und unterschiedliche Herstellungstechniken von Messern erläutert werden. Ebenfalls einen Kilometer entfernt, in Richtung Mazonovo, befindet sich das größte Wassermühlenmuseum Spaniens mit 19 Mühlen in einer wunderschönen Anlage. In vier Kilometern Entfernung und deshalb schneller mit dem Auto zu erreichen, liegt der Ethnografische Komplex Texois, ein Gehöft mit zahlreichen wassergetriebenen Vorrichtungen, in dem u.a. ein Wasserhammer und ein Schleifrad zu besichtigen sind.

Am Nachmittag gehen wir von der Kultur zur Natur über. Der Besucher hat je nach körperlicher Fitness und Vorlieben eine große Auswahl an Wanderrouten. Zwei seien hier erwähnt: die 14 km lange "Ruta del Agua", für die man 4,5 Stunden benötigt und die "Ruta de los Ferreiros", nur 6 km lang und von ca. 2,5 stündiger Dauer.

27 kms
Tag 2 Taramundi - Santa Eulalia de Oscos

Die drei Gemeinden der Oscos sind Ziel des zweiten Tages. In Villanueva überrascht den Reisenden bei seiner Ankunft das Marienkloster mit seiner Kirche aus dem 12. Jahrhundert. Etwas mehr als einen Kilometer entfernt, kann man in Santa Eufemia das Öko-Brotmuseum (im Sommer und in der Osterwoche geöffnet) besichtigen und das gesamte Herstellungsverfahren kennenlernen. Von Villanueva erreicht man in einer Viertelstunde San Martín. Hier befindet sich das ehemalige Herrenhaus "La Casa de los Guzmanes", ein interessantes Kulturerbe, das gegenwärtig von der Stadtverwaltung genutzt wird. Man kann auch die Pfarrkirche oder die Fassade des Palacio de Mon besichtigen.

Der letzte Nachmittag im Biosphärenreservat ist für Santa Eulalia de Oscos reserviert. In Ferreirela de Baxo befindet sich das Museums-Geburtshaus des Markgrafen von Sargadelos und ganz in der Nähe, nur 3 Kilometer entfernt, die Schmiede von Mazanovo. Man kann auch an die Tür einer der traditionellen Messerwerkstätten klopfen, denn viele der Handwerker improvisieren für Besucher eine Vorführung ihrer Kunst. Touristen, die die Zeit bis zum letzten Moment auskosten wollen, können noch zur Cascada de Seimeira wandern. Die 8 km lange Route (Hin- und Rückweg) zum Wasserfall beginnt in Santa Eulalia und ist für Kinder, die dabei sind, die Natur entdecken, geeignet.