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Castro von San Isidro
San Martín de Oscos (Westen Asturiens)
Bemerkungen

Nicht ausgeschildert. Landstraße AS-12. Ca. 7 km lange unbefestigte Piste.
Man erreicht es zu Fuß von den Dörfern Lixou (Pesoz) und Bousoño (San Martín de Oscos).

Castro de San Isidro
Die Gründung des Castro steht in Verbindung mit dem Goldabbau in den Minen der Gegend.

Das Castro von San Isidro, eine keltische Befestigung, liegt auf einem Bergkamm in ca. 600 m Höhe, der die Gemeinden Pesoz und San Martín de Oscos trennt. Eine Besonderheit stellt die Befestigungsanlage dar, die einzigartig in der Region ist: senkrecht in den Boden gerammte Steine, die auch als Spanische Reiter bezeichnet werden.

Die Ruinen erstrecken sich auf einer Fläche von knapp einem Hektar, die größtenteils von den Befestigungsanlagen eingenommen wird. Bei der Annäherung an den Hügel kann der Besucher mehrere aufeinanderfolgende Gräben erkennen, die das Gelände umfassten. Auf den dazwischen liegenden Wällen wurden palisadenartig Reihen von Schiefersteinen in den Boden gerammt, die sehr wirksam das Vordringen von Feinden erschwerten. Dahinter erhebt sich eine gewaltige, drei Meter breite Mauer, auf der man die Befestigung vollständig umrunden kann. An den Ausgrabungsstellen kann man die ursprüngliche Tiefe der Gräben und den Anfang der Schutzwälle, den inneren Mauerrundgang oder einige der im Befestigungsinneren freigelegten Bauten betrachten.

Der Bau des Castro scheint in Zusammenhang mit der Stationierung militärischer Einheiten und der Kontrolle über die Goldminen zu stehen, die vom Römischen Reich im 1. und 2. Jh. n. Chr. ausgebeutet wurden.

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Castro von San Isidro
GPS:43.303125,-6.895425
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