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Iglesia de Santa María de Tina
Ribadedeva (Osten Asturiens)
Von diesem Gebäude sind nur Ruinen erhalten, die jedoch die großartige Schönheit vergangener Zeiten wieder aufleben lassen.

Die ersten schriftlichen Zeugnisse zum Ort erschienen im 16. Jh. und deuteten auf seine Zugehörigkeit im 11. Jh. zu einer Abtei in Cervera de Pisuerga hin. Obwohl heute nur zwischen Bäumen stehende Ruinen erhalten sind, geht von dem Ort zweifelsohne eine große Ausstrahlung aus.

Die heutigen Ruinen stammen von einer Kirche aus dem 12. Jh. im Zisterzienserstil. Das dem Chor gegenüberliegende Eingangstor ist spitzbogenförmig. An der rechten Außenseite dieser Mauer befinden sich Reste, die von einem Ofen zu stammen scheinen. Innerhalb des Schiffes ist ein Steingrab zu erkennen, dessen Grabplatte ins Freie geworfen wurde.

Eine romanische Jungfrauenfigur der Virgen de Tina, die sich noch in der bereits verfallenen Kirche befand, wurde im Spanischen Bürgerkrieg im Leuchttrum von San Emeterio verwahrt und befindet sich heute in der Pfarrkirche von San Roque (Pimiango). Es handelt sich um eine Holzschnitzerei aus dem 12. Jh. , die die Jungfrau auf dem Thron mit dem Jesukind auf dem Schoß darstellt.

Santa María de Tina erreicht man auf einem Fußweg, der an der Kapelle San Emeterio in der Nähe der El-Pindal-Höhle beginnt.

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Iglesia de Santa María de Tina
GPS:43.395783,-4.527414
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