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Santuario de Nuestra Señora de Pastur (Sanktuarium)
Illano (Westen Asturiens)
Epoche

17. Jh.

Aufbaudatum

1665

Santuario de Nuestra Señora de Pastur
Das bedeutendste Sanktuarium im Westen Asturiens.

Das 1665 errichtete Santuario de Nuestra Señora de Pastur befindet sich im gleichnamigen Weiler, nur wenige Kilometer vom Gemeindehauptort Illano entfernt. Das Sanktuarium ist der meistbesuchte Wallfahrtsort im Westen Asturiens. An seiner Seite ragt eine große Eibe empor.

Der Kopfteil des Gebäudes wird durch ein Halbtonnengewölbe bedeckt, das Schiff ist mit einer Holzdecke getäfelt, der Chor liegt am Eingang. Ein auf profilierten Kämpfern aufliegender Triumphbogen unterteilt das Schiff. Wandgemälde aus dem Jahr 1868 zieren das Gewölbe des Kopfteils. Sie verteilen sich auf drei Streifen, die in fünf quadratische von blumenförmigen Rahmen eingefasste Szenen unterteilt sind, die die Geheimnisse des Rosenkranzes darstellen.

Die Glockenwand aus dem 18. Jh. mit drei Öffnungen wird durch einen Giebel bekrönt. An drei Ecken befinden sich in Stein gehauene Reliefs, die eigentümliche Masken darstellen, sehr ausdrucksvoll und bedrohlich, mit offenem Mund und weit aufgerissenen Augen.

In der Kirche werden ein Retabel aus dem 17. Jh. im volkstümlichen Barockstil sowie mehrere Holzschnitzereien aus derselben Epoche verwahrt. Die im 18. Jh. angefertigte Figur der Jungfrau von Pastur ist bekleidbar. Ausgearbeitet wurden nur das Jesukind und die sichtbaren Körperteile der Jungfrau: Hände und Kopf. Der restliche Körper besteht aus einem Gestell mit mehreren Querstreben.

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Santuario de Nuestra Señora de Pastur (Sanktuarium)
GPS:43.336350,-6.915541
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