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Bajo Nalón
Bajo Nalón
Gemeinden, die die Comarca umfasst
Lokalisierung
Bajo Nalón
43.55041,-6.088733
    • Dorf San Esteban de Pravia und Leuchtturm.
    • Route der Aussichtspunkte und Capilla del Espíritu Santo (Kapelle).
    • Strand Playa de Aguilar.
    • Dorf San Juan de la Arena und Strand Playa de los Quebrantos.
    • Dorf El Castillo und Schiffsanleger.
    • Städtchen Pravia und Dorf Somao (Architektur der Amerikarückkehrer).
Es war die Utopie eines Königs namens Silo. Er etablierte den Sitz des Königshofs in Pravia und verwandelte es in ein geschichtsträchtiges Städtchen. In der Umgebung liegen Dörfer wie Somao mit den Prachtvillen der Indianos (Amerikarückkehrer), andere sind bekannt als Gemüseland wie Riberas oder weil sie, wie San Juan de la Arena und San Esteban de Pravia, die Ufer der Flussmündung des Nalón säumen.

Ein friedliebender und strategisch denkender König verliebte sich in diese Comarca, in der er seinen Königshof errichtete. Der König hieß Silo und seine Gemahlin Adosinda und ihrer Liebe zum heimischen Boden verdanken Pravia und das Umland ihr königliches und vornehmes Flair, das sich bis in die heutigen Tage erhalten hat. Unter ihrer Herrschaft wurde in Santianes eine Kirche errichtet, die ein weiteres herausragendes Beispiel für die Präromanik ist, der ein Museum im Ort gewidmet ist. Dieser Landstrich charakterisiert sich durch sein fruchtbares Gemüseland, seine Gastfreundlichkeit und Traditionen wie das Volksfest Xiringüelu. Das Leben hier ist gekennzeichnet von zwei Flüssen - Narcea und Nalón - und ihren Uferlandschaften, die dieses Gebiet zu einem Angelparadies, insbesondere für Lachse, machen.

Jahrhunderte nach König Silo zeigten auch andere ihre Liebe zu diesem Teil Asturiens: die "Indianos", Menschen, die aus ihrem Heimatland nach Amerika auswanderten, dort ihr Glück machten und zurückkehrten. Aus Liebe errichteten sie Landhäuser voller Romantik und kultureller Vermischung, von denen viele in einem ausgezeichneten Zustand in den Dörfern Somao, Peñaullán oder in San Esteban de Pravia erhalten sind. Im Lauf der Zeit wandelte sich diese fruchtbare Ebene, bewässert vom Nalón - mit 145 km der längste Fluss Asturiens - in eine große ökologische Vorratskammer mit touristischem Potential. An den Ufern des Flusses stehen hunderte von Anglern auf ihren rustikalen mittelalterlichen Stegen, an denen sich Urlauber und Künstler begeistern, als Beispiel möge der Anleger im Dorf El Castillo dienen.

Die Flussmündung des Nalón birgt einen äußerst begehrten Schatz - der dort auftaucht, wo sich Meeres- und Süßwasser vermischen -, gemeint sind die Glasaale, die zum kulinarischen und touristischen Symbol von San Juan de la Arena wurden, ein Fischerdorf, das auch seine Traditionen wie den Angulero nicht vergisst, ein als Weihnachtsmann verkleideter Fischer, der den Kindern Geschenke bringt. San Juan de la Arena ist stolz auf seine dem Meer verbundenen Menschen, die Fischbörse, den Hafen und seinen Strand "Playa de los Quebrantos".

Die Comarca des Unterlaufs des Flusses, Bajo Nalón, ist ideal, um an der Küste spazierenzugehen, mit filmreifen Stränden wie "Playa de Aguilar" oder für Spaziergänge auf dem Küstenwanderweg, der auch als Route der Aussichtspunkte bekannt ist und fantastische Aussichten aufs Meer bietet. Hier steht auch gen Horizont blickend die Capilla del Espíritu Santo (Kapelle) und in deren Nähe beginnt der Abstieg nach San Esteban de Pravia auf einer Treppe mit mehreren hundert bequemen Stufen, die an das linke Ufer des Nalón führen. San Esteban verkörpert prägnant die Essenzen des Bajo Nalón: industriell, "indiano", ländlich, historisch und seemännisch.

Die Quintessenz des Bajo Nalón war nicht nur der Traum eines Königs, einer Königin und ihres Hofes, es war auch Inspiration für Künstler wie den Dichter Rubén Darío und den Maler Joaquín Sorolla... Der Traum von hunderten von Besuchern und Sportlern, die das ruhige Wasser und die fruchtbaren Uferlandschaften des Bajo Nalón genießen.

Das Mündungsgebiet des Nalón umfasst die drei Gemeinden Muros del Nalón, Pravia und Soto del Barco.

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