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Barayo
Navia y Valdés (Westen Asturiens)
Besuchszeit

Frühling - Sommer

Fläche
2 km2
Kontakt Anschrift

Valdés.
Oficina de Turismo.
Los Caleros, 11.
33700 Luarca.

Telefon 985 640 083

Navia.
Oficina de Turismo.
Jardines de Alfonso Iglesias.
Avenida de La Darsena, S/N.
33710 Navia

Telefon Tel. 985 473 795
Web http://www.parquehistorico.org

  • Barayo liegt in den Gemeinden Navia und Valdés und erstreckt sich an der Küste von der Landzunge "Punta Romanellos" bis zum Strand "Playa de Arnela".
  • Flora

    Die Dünen- und Strandvegetation befindet sich in einem ausgezeichneten Zustand mit zahlreichen Exemplaren der Meersenf-Spülsäume Cakiletea maritimae, einer Klasse der Pflanzengesellschaften. An den Enden der Bucht von Barayo wachsen die für die westliche Küste Asturiens typischen Steilküsten-Vegetationskomplexe und an den Hängen, die die Flussmündung umgeben, wachsen auf nährstoffarmen Boden Eichenwälder.

    Das Vorkommen der gut erhaltenen Pflanzengesellschaften an den Steilküsten und Dünen, von Rohrdickicht und den hinter den Dünen liegenden Erlengehölzen ist einzigartig in der Region.

    Fauna

    Die wichtigsten Vertreter der Fauna von Barayo sind der Fischotter, das Wahrzeichen des Reservats, der zuweilen beobachtet werden kann, wie er am Strand entlang läuft - ein ausschließlich auf den Westen Asturiens beschränktes Naturschauspiel - und der Austernfischer, von dem etwa ein Dutzend Paare jährlich in der Region brüten. Beide Arten sind im Regionalen Katalog für bedrohte Wirbeltierarten in den Kategorien "Besonderes Interesse" und "Reagieren empfindlich auf Veränderungen ihres Lebensraums" eingestuft.

Barayo ist ein partielles Naturreservat aus Strand, Dünen und Steilküste.

Das Naturreservat Barayo umfasst den Küstenabschnitt zwischen den Landzungen "Punta de Arnao" bzw. "Romanellos" und "Punta de los Aguiones", einschließlich Strand, Flussmündung, Dünen, die Strände "Playa de Sabugo" und "Playa de Arnela", die Küstenebene, die beide Strände begrenzt, die Steilküste und die kleinen Inseln Pedroña und Romanellos.

Der Fluss Barayo bildet an seiner Mündung ein großartiges Ästuar von hohem ökologischen und landschaftlichen Wert. Hinter dem Ästuar verläuft das Flussbett durch ehemaliges Marschland und macht auf dem letzten Abschnitt eine jähe, durch die Dünennehrung erzwungene Wende nach Westen, in der sich die embryonalen und sekundären Dünen in gutem Zustand erhalten haben.

Hinter den Dünen mäandert der Fluss zwischen Schilf- und Binsenflächen. In dem Maß wie sich der Salzgehalt des Wassers verringert, vermehrt sich der typische Uferbewuchs aus Erlen und Weiden, die einen dichten Galeriewald bilden. Die Sumpfzonen fördern das Auftreten dichter Erlengehölze, in denen das für diesen Lebensraum typische, jedoch in Asturien extrem seltene Schilfrohr Phagmitetea wächst.

Steilküsten und Abhänge vervollständigen diese faszinierende Landschaft, in der auf hervorragende Weise die typische Vegetation der Steilküsten im Westen Asturiens vertreten ist.

icono
Barayo
GPS:+43.561548,-6.615143
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