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Bosque de Muniellos
Cangas del Narcea (Westen Asturiens)
Besuchszeit

Ganzjährig

Fläche
55 km2
Max. Höhe
1680 m
Kontakt Anschrift

Servicio de Atención Ciudada (SAC)
Coronel Aranda, 2, planta plaza.
33005 Oviedo.

Telefon 985 279 100

Cangas del Narcea.
Casa de Cultura "Palacio de Omaña"
Plaza Mayor, 48.
33800 Cangas del Narcea.

Telefon 985 811 498
Web http://www.fuentesdelnarcea.org

  • Liegt im Südwesten Asturiens in den Gemeinden Ibias und Cangas del Narcea.
  • Flora

    Ein weiteres faszinierendes Geheimnis von Muniellos ist der große Pilzreichtum mit mehr als vierhundert, darunter vielen essbaren Arten, die sich im Wald verteilen. Die Pflanzen nutzen jeden Sonnenstrahl, um ihre farbenprächigen Früchte zum Reifen zu bringen. Es gibt fast 400 verschiedene Arten, von denen einige in den Katalog für bedrohte Pflanzenarten des Fürstentums Asturiens aufgenommen wurden.

    Fauna

    Für Tierliebhaber stellt der Wald von Muniellos einen Bezugspunkt in der asturischen Fauna dar. Zahlreich, vielfältig und scheu, versteckt die Tierwelt sich im Gewirr des Waldes vor der menschlichen Anwesenheit. Das bedeutendste Tier ist der Braunbär, der in diesem Gebiet die geeigneten Bedingungen für seine Entwicklung und zum Überleben vorfindet. Wölfe leben in den Bergen in Rudeln mit festen Arealen für die Aufzucht ihrer Jungen und jagen nach anderen Tieren wie Wildschweinen und Rehen. Im Herbst kann man den Fellwechsel des Fuchses beobachten, wenn Eichhörnchen, Eichelhäher und Auerhähne ihre Nahrung auf die üppig wachsenden Waldfrüchte umstellen: Heidel- und Brombeeren, Haselnüsse und Eicheln.

Wahre unberührte Natur im größten Eichenwald Spaniens, dem Naturreservat "Bosque de Muniellos".

Das Gebiet umfasst die Berge von Muniellos und La Viliella (Cangas del Narcea) sowie den Berg Valdebois (Ibias). Der größte spanische und einer der besterhaltenen Eichenwälder Europas bewahrt eine unberührte Natur, die zu jeder Jahreszeit mit erstaunlichen Beweisen ihrer Anpassungsfähigkeit an die Umwelt erwacht. Stets sein Antlitz wechselnd ist der Wald von Muniellos das beste Beispìel für das Naturparadies Asturien. Verschiedene Eichenarten mit bis zu 6 m Stammdurchmesser, Buchen und Birken wachsen neben Stechpalmen und Eiben, den immergrünen Königen des Herbstes in Muniellos.

Dieser fantastische Wald voller Legenden und asturischer Mythologie, liegt auf einem 500 Millionen Jahre alten Substrat aus dem Paläozoikum, in dem alte Kare und Geröllhalden aus Quarzitgestein zu beobachten sind. Der eiszeitliche Ursprung von Muniellos wird belegt durch die bekannten Lagunen auf dem Pico de la Candanosa, vier kleinen Bergseen von rätselhafter Schönheit, die sich zwischen Tälern, Pfaden und Bergkuppen verstecken. Der Anstieg zu den Lagunen La Peña, Grande, Fonda und La Isla ist für Wanderliebhaber ein äußerst faszinierendes Ausflugsziel.

Der Fluss Muniellos bzw. Tablizas, Zufluss des Narcea, durchzieht den gesamten Wald und nimmt das Wasser der zahlreichen Bäche auf, die die Berghänge herabstürzen. Es herrscht ein typisches Gebirgsklima mit einer hohen Niederschlagsmenge, die ca. 1800 l/m² jährlich beträgt und Temperaturen, die zwischen 10 ºC in den mittleren Lagen und 6 ºC auf den Bergspitzen schwanken. In der kalten Jahreszeit fällt häufig Schnee, der die höchsten Lagen den ganzen Winter hindurch bedeckt.

Damit diese außergewöhnliche, fast unberührte Natur erhalten bleibt, sind die Besuche des Reservats auf eine Anzahl von 20 Personen täglich beschränkt, die vorher auf der offiziellen Website der Regionalregierung von Asturien www.asturias.es beantragt werden müssen.

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Bosque de Muniellos
GPS:+43.047738,-6.654593
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