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Naturpark Fuentes del Narcea, Degaña e Ibias
Cangas de Narcea, Degaña e Ibias (Westen Asturiens)
Besuchszeit

Ganzjährig

Fläche
555 km2
Max. Höhe
2.002 m Pico Cueto de Arbás
Kontakt Anschrift

Casa del Parque de las
Fuentes del Narcea, Degaña
e Ibias

33800 Corias
Cangas del Narcea

Telefon 985 813 981

Degaña
Ayuntamiento
33812 Degaña

Telefon 985 818 734

Ibias
Ayuntamiento
33810 San Antolín

Telefon 985 816 101
Web www.fuentesdelnarcea.org

Reserva Biosfera
  • Der Naturpark Fuentes del Narcea, Degaña e Ibias liegt im Südwesten Asturiens. Er umfasst die oberen Flussbecken des Ibias und des Narcea in den Gemeinden Cangas del Narcea, Degaña und Ibias.
  • Flora

    Die Vegetation des Naturparks charakterisiert sich durch die großen Eichen- und Buchenwälder. Der aufgrund seiner Ausdehnung und seines Erhaltungszustands bedeutendste Buchenwald erstreckt sich auf zehn Kilometern an Berghängen im Valle del Hermo. Auch die Wälder an den Anfängen der Flüsse Ibias und Molín sind charakteristisch. Eichenwälder sind über das gesamte Gebiet verteilt, der größte Traubeneichenwald ist der Bosque de Muniellos. In Degaña, im oberen Flussbecken des Naviego oder an den Hängen des Connio-Passes überwiegen Birken. Im Hochgebirge besteht die Vegetation aus Wacholder-, Heidekraut- und Heidelbeersträuchern, sehr gut zu beobachten am Cueto de Arbás.

    Fauna

    Das markanteste Tier des Naturparks ist zweifelsohne der Europäische Braunbär. Die äußeren Bedingungen, die ausgedehnten Wälder und die unzugänglichen Zufluchtsorte stellen einen hervorragenden Lebensraum für seine Entwicklung und seinen Fortbestand dar. Obwohl in den letzten Jahrzehnten der Bestand erheblich zurückgegangen ist, ist er unbestritten das Symbol der asturischen Wälder.

    Auch die Wolfspopulation hält sich in erheblicher Zahl beständig, mit festen Gebieten, in denen die Jungen aufgezogen werden und relativ bedeutenden Rudeln. In den großen Wald- und Buschflächen leben zahlreiche Rehe und Gämsen. Unter den Vögeln ist der vom Aussterben bedrohte Auerhahn zu nennen, der seinen Lebensraum in den Wäldern von Hermo, Degaña und Muniellos hat. In den meisten forellen- und lachsreichen Flüssen kann man den unter Naturschutz stehenden Fischotter antreffen.

Braunbären und Eichen sind die Hauptdarsteller dieses ungewöhnlichen Landstrichs im Südwesten Asturiens.

Mit einer Ausdehnung von 555 km² verfügt der Naturpark Fuentes del Narcea, Degaña e Ibias über eine der vielfältigsten Naturlandschaften am Kantabrischen Meer. Im Park befinden sich außerdem zwei weitere sehr interessante Naturräume: das Naturreservat "Bosque de Muniellos" und das partielle Naturreservat "Cueto de Arbás".

Die Landschaft bietet vielgestaltige Facetten, die sich in den einzelnen, den Naturpark umfassenden Gemeinden ausdrucksstark zeigen: in der Gegend von Cangas del Narcea ist das Relief am Flusslauf des Narcea steil und zerklüftet, der mit seinen zahlreichen Nebenflüssen ideal zum Forellen- und Lachsangeln ist. Hier liegt auch der faszinierende "Bosque de Muniellos", ein großer Eichenwald, dessen Zutritt jedoch eingeschränkt ist, um die außergewöhnliche Flora und Fauna zu erhalten. In anderen Wäldern der Gemeinde ist die Jagd auf einige der zahlreichen Wildtierarten wie Reh und Wildschwein erlaubt.

In der Gemeinde Degaña überwiegen hohe Gebirgszüge und grüne Täler. Ihre Landschaft ist ein typisches Ökosystem im Kantabrischen Gebirge. Hervorzuheben sind die Eichenwälder und andere Arten wie Birken, Eiben, Stechpalmen... sowie die wild lebenden Tiere, zu denen bedrohte Arten wie Braunbär, Wildkatze und Auerhahn zählen. Degaña ist auch ein sehr beliebtes regionales Jagdrevier für die Liebhaber dieses Sports.

Die dritte, den Naturpark umfassende Gemeinde ist Ibias, eine Gegend mit bergigem, jedoch nicht allzu zerklüftetem Relief, das der Landschaft mit einer reichen Pflanzenwelt eine großartige Schönheit verleiht. Der Berg Valdebois im Wald von Muniellos ist die bedeutendste Erhebung. Der Ibias und seine Nebenflüsse durchziehen mit kristallklarem Wasser die Sierras und Täler. In Ibias finden sich Belege für die Besiedlung aus der Jungsteinzeit und aus den keltischen und römischen Epochen. Dolmen in Pradías und Chao Leda lassen Geschichte, Kultur und Kunst mit der fantastischen Natur von Landschaften wie Muniellos oder Los Ancares verschmelzen.

Im gesamten Landstrich spiegelt sich die traditionelle Architektur in Hórreos (Kornspeicher) und Pallozas (runde Natursteinbauten mit Strohdach) wider, die eine Weiterentwicklung der Häuser der keltischen Befestigungen darstellen.

Das Gebiet wurde 2002 als Naturpark und 2003 als Biosphärenreservat ausgewiesen.

icono
Naturpark Fuentes del Narcea Degaña e Ibias
GPS:+43.0121136,-6.7922355
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