Salime-Stausee
- Titel Grandas de Salime, Ibias, Pesoz y Allande Westliches Asturien
- Erweiterung Erweiterung: 265,6 km 2
Informationen
Unter seinem Wasser liegt das alte Dorf Salime, das zur Hauptstadt der Gemeinde wurde. Wenn der Pegel des Stausees sinkt, taucht ein Teil der Häuser wieder auf und schafft ein ebenso einzigartiges wie eindrucksvolles Bild.
Der Bau des Staudamms begann 1946 und wurde 1955 eingeweiht. Damit ist er der größte in Spanien und der zweitgrößte in Europa. Ein kolossales Werk, das mehr als dreitausend Arbeiter mobilisierte und die Entstehung ganzer Dörfer für ihre Familien zur Folge hatte. Bei der Ausführung kamen überraschende Lösungen zum Einsatz, wie z. B. eine 37 km lange Seilbahn für den Materialtransport.
Heute ist der Stausee weit mehr als nur eine hydroelektrische Infrastruktur: Er ist ein Meilenstein des industriellen Erbes in Spanien und gehört zu den 100 wichtigsten des Landes. In seinem Inneren beherbergt er wahre Schmuckstücke, wie das 60 Meter lange Wandgemälde von Joaquín Vaquero und seinem Sohn Joaquín Vaquero Turcios im Turbinensaal, das die Geschichte seines Baus anschaulich erzählt.
Die Virgen de la Luz, ein Schutzsymbol für die Arbeiter, die den Staudamm bauten, ist ebenfalls an den Hängen erhalten. Derzeit ist ein kleines Team für die Instandhaltung zuständig, während die Produktion aus der Ferne gesteuert wird.
Der Salime-Wasserfall war einst eine wichtige Infrastruktur für die Stromversorgung im Norden der Halbinsel. Obwohl in der Folgezeit weitere Stauseen am Fluss Navia gebaut wurden, wie z. B. Doiras und Arbón, ist der Salime-Stausee nach wie vor das bedeutendste Bauwerk, sowohl aufgrund seiner Größe als auch aufgrund der tiefgreifenden Spuren, die er in der Landschaft und der Geschichte Westasturiens hinterlassen hat. Der Stausee erstreckt sich über das Gebiet von Grandas de Salime, Ibias und einen kleinen Teil von Pesoz und Allande in Asturien sowie Negueira de Muñiz und A Fonsagrada in Lugo.
Ort
Von Grandas de Salime aus über die AS-14.