Lagunas del Teixedal
Cangas del Narcea (Westen Asturiens)
Max. Höhe
1.780 m
  • Man erreicht den See von Parada La Vieja über El Bayo oder auch von Genestoso über den Südhang bis zum Joch La Gobia.

  • Flora

    Die Vegetationskarten zeigen evolutionäre Unterschiede zwischen den einzelnen Lagunen. An den steinigen Ufer der Laguna Negra bzw. Rabo de Asno wächst die Zwiebel-Binse nur spärlich, während der Hahnenfuß tieferes Wasser erobert und Humus sich sowohl an den Stellen, an denen der Hahnenfuß wächst, als auch auf dem Grund der Lagune ablagert und ihr die Färbung des Wassers verleiht. Die Lagune Laringuín wird heutzutage als Wasserstelle für Vieh genutzt. Laichkräuter breiten sich stark an den Stellen aus, an denen die Anhäufung von feinen Ablagerungen am größten ist, während in den seichteren Bereichen mit fast freiliegendem Steinbett der Ästige Igelkolben überwiegt, mit einigen starken Wettbewerbern wie hochgewachsenen Seggen. An den Stellen, an denen das Becken mit Wasser gespeist wird, kommen auch Quellmoose und Wassersterne vor.

    Die Lagunen Chaguninos und Teixidal befinden sich in einer fortgeschritteneren Phase, es sind temporäre Tümpel, Reste der heute aufgefüllten ursprünglichen Lagune, die von Schnabel-Seggen und Moosen besiedelt sind, auf denen sich kleine Seggen mit ihrem Hof von torfliebenden Pflanzen entwickeln. An den von Baumheide überwucherten Stellen ist das Torfmoor kaum vom festen Boden der Umgebung zu unterscheiden, die Vertorfung der Lagunen schreitet unaufhaltsam voran.

    Fauna

    Die Laguna Negra ist der Lebensraum von Muscheln, Ruderwanzen, Gemeiner Wasserläufer, Großer Bachläufer, Libellenlarven, Köcherfliegen, Bergmolch, Grasfrosch und und Feuersalamander. Bis auf letzteren, finden sich die restlichen Wassertiere auch in der Lagune Laranguín, ebenso wie unzählige Blutegel (Haemopis und Helobdella). Daneben gibt es Rückenschwimmer, Taumelkäfer (Gyrinus), Schwimmkäfer (Dytiscus marginalis) und weitere Käfer, Milben und Fadenmolche (Triturus helveticus).

Die Seen "Lagos del Teixedal" liegen auf der Wanderroute GR "Wo der Bär wandert".

Sie werden durch die auf unterschiedlichen Höhen liegenden Hochgebirgslagunen Teixedal, Chaguninos, Laringuín und Negra bzw. Rabo de Asno gebildet.

Die räumliche Ausdehnung der Lagunen ist aufgrund des zerklüfteten Geländes begrenzt. Die Laguna Negra bzw. Rabo del Asno ist eine nicht versiegende Lagune, die sich im oberen Kar gebildet hat. Zu diesem Lagunenkomplez gehören auch die Laguna del Teixedal, die Laguna de Laringuín und Los Chaguninos.

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Lago del Teixedal
GPS:43.105667,-6.40151
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