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Naturpark Las Ubiñas - La Mesa
Lena, Quirós y Teverga (Zentrum Asturiens)
Besuchszeit

Ganzjährig

Fläche
451 km2
Max. Höhe
2.417 m Fontán Norte.
Kontakt Anschrift

Lena
Oficina de Turismo
Esq. del Marqués
de San Feliz, 2
33630 Pola de Lena

Telefon 985 497 608

Quirós
Oficina de Turismo
Ctra. General. Bárzana
33117 Quirós

Telefon 985 768 160 (Sommer und Brückenfeiertage)
Web http://www.asturiasbiosfera.com/las-ubinas-la-mesa

Reserva Biosfera
  • Der Naturpark Peña Ubiña - La Mesa liegt im südlichen Teil Asturiens an der Grenze zur Provinz León und umfasst die Gemeinden Teverga, Quirós und Lena.
  • Flora

    Elf der neunzehn Vegetationsserien, die in Asturien wachsen, finden sich im Naturpark Las Ubiñas - La Mesa. Eine derartige Fülle ist das Ergebnis eines Zusammenspiels von Faktoren wie die orografische Vielgestaltigkeit und die Bewirtschaftung dieses Terrains durch den Menschen. Ein Drittel seiner Gesamtfläche besteht aus ausgewachsenen Wäldern, was von einem sehr gut erhaltenen Zustand des Baumbestands zeugt. Vorherrschende Baumart ist die Buche, die mehr als 70 % der Fläche des Naturparks bedeckt, aber auch Eichen- und Birkenwäldchen fehlen nicht.

    Bewaldete Hügellandschaften kommen in diesem Gebiet kaum vor, an den Flussufern wachsen jedoch Erlen- und Eschenwälder sowie vereinzelte Ahornbäume. Oberhalb der Baumgrenze überwiegt ausgedehntes Weideland, das seit Urzeiten von den Bewohnern von Quirós und Lena und sogar von den Wanderhirten genutzt wird, die ihre Merino-Schafherden aus Kastilien, León und Extremadura hierher treiben. Auf den Weiden haben sich drei im Regionalkatalog für bedrohte Arten enthaltene Pflanzen erhalten: asturische Narzisse, Trompetennarzisse und Enzian.

    Fauna

    Aufgrund seines großen biologischen Reichtums ist der Naturparks Las Ubiñas - La Mesa einer der wenigen Orte, an denen man noch auf den großartigen Braunbären trifft. Es ist nicht die einzige vom Aussterben bedrohte Art der Region, die hier Unterschlupf findet. In den Wäldern lebt der Auerhahn, der den Lebensraum mit anderen Arten wie Wolf, Fuchs, Wildschwein, Ginster- und Wildkatze, Hermelin oder Dachs teilt. Die für die Jägerei sehr interessanten Rehe, Hirsche und Gämsen streifen bis ins Hochgebirge, dort wo die großen Raubvögel wie Adler, Schmutzgeier oder Wanderfalken in den Bergketten nisten. Fischotter und Bisamspitzmaus, im Regionalkatalog für bedrohte Arten als besonders interessant eingestuft, stellen mit ihrem Vorkommen den unschätzbaren ökologischen Wert der durch den Naturpark fließenden Gewässer unter Beweis. Das Naturdenkmal "Cueva Huerta", eine Höhle, gewährt zahlreichen Fledermäusen Unterschlupf.

Dieser im Süden Asturiens liegende Naturpark birgt unschätzbare natürliche und kulturelle Reichtümer.

Der Naturpark Las Ubiñas-La Mesa liegt in einem Gebirge, dessen Relief von starken Kontrasten geprägt ist. Nahe der Grenze zu León ragt das Massiv Peña Ubiña heraus, das mit Höhen von über 2.400 m das zweithöchste Gebirge der Region nach den Picos de Europa ist.

Er liegt im südlichsten Teil Asturiens und umfasst die Gemeinden Teverga und Quirós sowie das regionale Jagdrevier von Somiedo und das Naturschutzgebiet Peña Ubiña im Südosten der Gemeinde Lena.

Der ökologische Wert des Naturparks liegt in seiner biologischen Vielfalt und dem hervorragend erhaltenen Zustand. Auf seinem Boden wachsen mehr als die Hälfte der asturischen Pflanzenfamilien und mehr als ein Drittel der Fläche ist von ausgewachsenen Wäldern bedeckt, in denen Buchen überwiegen. Die kantabrische Fauna ist sehr gut vertreten mit bedrohten Arten wie dem Braunbären und Auerhahn oder dem Fischotter und der Bisamspitzmaus, die reines und klares Wasser als Lebensraum benötigen. Auch Raubvögel, Rehe, Rotwild, Gämsen, Wölfe und Füchse haben hier ihre Heimat. Unter den Wasserläufen, die den Naturpark Peña Ubiña-La Mesa durchziehen, ist die vom Fluss Val de Sampedro in den Stein gewaschene Schlucht hervorzuheben, in der sich auch eine als Naturdenkmal ausgewiesene Höhle, die Cueva Huerta, befindet.

Zu diesem Naturreichtum kommen zahlreiche kulturelle Werte. Hier befinden sich Höhlenmalereien (Abrigos Rupestres de Fresnedo), die zu den bedeutendsten im Nordwesten Spaniens zählen, mit Felszeichnungen aus der Bronze- und Eisenzeit. Des Weiteren sind Überreste aus der Castro-Kultur erhalten, obwohl eines der repräsentativsten Elemente des Naturparks zweifelsohne der Camino Real de la Mesa ist, ein Römerweg so alt wie die ersten asturischen Ureinwohner, der die Region mit der Kastilischen Hochebene verband. In den Dörfern der Umgebung sind viele Beispiele für die traditionelle Architektur mit Häusern aus Naturstein und Holzbalkons erhalten. Neben den Dörfern gibt es auch die "Brañas", Almen, auf die das Vieh im Sommer getrieben wurde. Auf den Brañas wurden "Teitos", einfache Hütten aus Stein und mit Dachziegeln oder Besenginster gedeckten Dächern oder "Corros" bzw. "Cabanos", runde Bauten mit falschen Kuppeldächern aus Stein errichtet.

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Naturpark Las Ubiñas - La Mesa
GPS:+43.1164169,-5.9621106
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