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Oscos - Eo
Castropol, Taramundi, San Tirso de Abres, Vegadeo, San Martín de Oscos, Santa Eulalia de Oscos y Villanueva de Oscos (Occidente de Asturias)
Besuchszeit

Ganzjährig.

Fläche
1588 km2
Max. Höhe
1.202 m. en el Pico de A Bobia.
Kontakt Anschrift

Gemeindeverband Oscos-Eo
Plaza del Ayuntamiento,
s/n 33770 Vegadeo

Telefon 985 476 509 / 985 634 022

Interpretationszentrum der Ría del Eo
Antigua Fábrica de Serrasa
33760 Castropol

Telefon 985 635 001

Web www.asturiasbiosfera.com/oscos-eo

  • Dieses Gebiet umfasst 1.600 km² und 14 Gemeinden (7 asturische und 7 galicische), in denen der Fluss Eo das Bindeglied zwischen beiden Räumen darstellt, Hauptdarsteller und Erschaffer von Landschaften ist und den Raum Oscos-Eo strukturiert.

    Der Eo entspringt in der Provinz Lugo und nach 90 km endet sein Lauf in der außergewöhnlichen Landschaft der Ría. Sein Becken ist die Summe zweier Regionen, Asturien und Galicien, die er gleichzeitig trennt und in einer gemeinsamen Kultur vereint.

  • Flora

    In Bezug auf die vielfältige Pflanzenwelt sind insbesondere die aufgrund der geringen Verkehrsverbindungen in dieser Gegend hervorragend erhaltenen Wälder zu erwähnen.

    Hervorzuheben sind die Traubeneichenwälder (sie vertragen trockenere Böden und kommen häufig in Kreuzungen neben der Stieleiche vor), Kastanien-, Birken- und Pinienwälder sowie die hauptsächlich aus Eichen, Kastanien und Birken bestehenden Laubmischwälder.

    Auch die Ufergehölze aus Weiden, Erlen und Eschen sowie Ahorn und Haselnuss spielen eine sehr wichtige ökologische Rolle.

    In diesem Naturraum wachsen auch andere geschützte Arten wie Stechpalme oder Eibe. Vogelkirsche, Walnuss und Lorbeer vervollständigen die Flora des Landstrichs. Zu den erwähnenswerten Strauch- und Buschgewächsen zählen Besenginster, Heidekraut und Erdbeerbaum.

    Fauna

    Wildschweine, Füchse und Rehe sind typisch für dieses Gebiet im Westen Asturiens, aber in den Wäldern leben auch viele kleine Säugetiere wie Fischotter, Baum- und Steinmarder, Ginsterkatzen, Dachse und Mauswiesel, insbesondere in felsigen von Bächen durchzogenen Gegenden. Raubvögel wie Mäuse- und Wespenbussarde oder Turmfalken sind die häufigsten Vögel, die hier am Himmel ihre Kreise ziehen.

Magische Wälder, einzigartige Strände und unglaubliche Steilküsten.

Das Biosphärenreservat Oscos-Eo wurde von der UNESCO im Jahr 2007 ausgewiesen. Es war das erste Gebiet, das diese Bezeichnung erhielt, ohne zu den geschützten Naturräumen gehört zu haben. Des Weiteren ist es das erste Biosphärenreservat, das von zwei autonomen Regionen, Asturien und Galicien, gemeinsam getragen wird.

Das Reservat umfasst sieben asturische Gemeinden auf einer Fläche von 1.600 km² mit ca. 34.000 Einwohnern. Sie sind vereint und verbunden durch den Eo und seine Flussmündung.

Dieses Gebiet zeichnet sich durch seine große landschaftliche Vielfalt aus. Das umfangreiche Naturerbe umfasst außer der Mündung des Eo und den Becken der Flüsse, die dem Raum Gestalt geben, auch wunderschöne Strände und schroff abfallende Steilküsten. Die bestens erhaltenen Waldgebiete sind ein würdiger Vertreter des westlichen kantabrischen Mittelgebirges. Nicht weniger bedeutend ist der ethnografische und architektonische Reichtum dieser Gegend.

Mit der Erklärung zum Biosphärenreservat würdigte die UNESCO die Anstrengungen der Bewohner dieser Gegend zugunsten einer nachhaltigen Entwicklung, die wirtschaftliches Wachstum unter Bewahrung der Landschaft, der Ökosysteme und der Biodiversität fördert. Über die Jahrhunderte hat dieses Gebiet die Folgen der Isolierung von der Außenwelt ertragen, aus der es aber dank gut genutzter Gelegenheiten in der Umsetzung von Projekten im Bereich der Nachhaltigkeit und des ländlichen Tourismus, die richtungweisend auf internationaler Ebene waren, herausgetreten ist. In Verbindung mit der erhaltenen Natur und Umwelt, den landschaftlichen Werten, den wirtschaftlichen Aktivitäten und dem kulturellen und ethnografischen Erbe konnte dieses Gebiet auf dem Weg des Fortschritts sowie geordneter und nachhaltiger Entwicklung vorankommen. Der Stellenwert der Landschaft dieser Gegend ist unbestreitbar, doch insbesondere sind auch die Aktivitäten im sozialen und wirtschaftlichen Bereich sowie die Bewahrung des Kulturerbes hervorzuheben.

Die unbestreitbare Naturschönheit des Fürstentums Asturien offenbart sich deutlich in seinen fünf ausgewiesenen Biosphärenreservaten und daran, dass ein Drittel seiner Fläche - 340.000 Hektar - in irgendeiner Form unter Naturschutz steht.

icono
Oscos - Eo
GPS:+43.515568,-7.043293
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