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Valle del Nalón
Valle del Nalón
Gemeinden, die die Comarca umfasst
Lokalisierung
Valle del Nalón
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Eventos
AGENDA DE EVENTOS
Caso
Ruta del Alba
Laviana
Vídeo del Valle del Nalón
    • Naturpark Redes und Biosphärenreservat in Caso und Sobrescobio.
    • Wanderroute "Ruta del Alba" und Interpretationszentrum "Casa del Agua" in Sobrescobio.
    • Museum/Geburtshaus von Armando Palacio Valdés in Laviana.
    • Bergbau- und Industriemuseum in El Entrego (San Martín del Rey Aurelio).
    • Bergbau-Ökomuseum im Tal "Valle de Samuño" in Langreo.
    • Eisenverhüttungsmuseum in La Felguera (Langreo).
Kohlelagerstätten und Bergbau, Fördertürme und Museen, die einer industriellen Vergangenheit gedenken, Arbeiterbewegung, technologische Revolution und europäischer "Kulturkilometer". Den Gegensatz dazu bilden der Nalón - der längste Fluss Asturiens - und das Biosphärenreservat "Parque Natural de Redes".

Eng und schroff, grün und schwarz - grün wie Asturien und schwarz wie die Kohle des Erdinneren -, das Valle del Nalón, das Tal des längsten und geschichtsträchtigsten Flusses Asturiens, der Wasser- und Lebensader zugleich ist, birgt viele Geschichten... Gesellschafts- und Arbeiterbewegung, industrielle und technologische Revolution, Bergbau und Stahlindustrie und auch ein ländlicher Raum, der sich vom Gebirgspass Tarna bis zum Zentrum Asturiens erstreckt.

Umgeben von reiner Natur, trifft der Reisende auf den Naturpark Redes, der die beiden Gemeinden Caso und Sobrescobio umfasst. In Caso zeigt sich diese Reinheit in der genetischen Authentizität der Rinderrasse "Vaca casina" und in der Vorzüglichkeit eines Käses, des Casín-Käses mit geschützter Herkunftsbezeichnung, sowie in einer Landschaft, die den Besucher mit der Ansicht des Berggipfels "Tiatordos" oder einer Wanderroute durch die Schlucht "Desfiladero de los Arrudos"erfreut. Auch ein Ausflug zur "La Nalona", der Quelle des sagenumwobenen Nalón, der sich auf einer Länge von 145 km bis zum Meer windet, bietet sich an.

Sobrescobio ist das Reich des Auerhahns, der Jagd, wildlebender Tiere, von Bächen und Flüssen, Bergen und Tälern. Die Gemeinde wurde von der Prinz-von-Asturien-Stiftung als "Musterdorf" ausgezeichnet und bietet eine vorzügliche asturische Küche und typische Dörfer wie Soto de Agues, in dem die bekannte Wanderroute "Ruta del Alba" ihren Anfang nimmt.

Die Gemeinde Laviana, die ihren Namen einem alten Römerweg verdankt, fand Eingang in die internationale Kulturwelt durch Armando Palacio Valdés und seinen Roman "La Aldea Perdida". Heutzutage kann man in seinem Heimatdorf Entralgo sein Geburtshaus ganz in der Nähe der "Puente de la Chalana" besichtigen, jene Brücke, die das Volkslied 'Chalaneru' inspirierte und neben dem "Asturias Patria Querida" eine der asturischen "Hymnen" ist.

Die kulturellen Einrichtungen in Bezug auf Bergbau und Industrie befinden sich hauptsächlich in San Martín del Rey Aurelio und Langreo. Das Bergbau- und Industriemuseum befindet sich in El Entrego, ganz in der Nähe der historischen Zeche San Vicente, der ersten und einzigen jemals von einer Bergarbeitergewerkschaft selbstverwalteten Zeche. Inmitten von Fördertürmen und Kohlezechen heben sich die geschützte Landschaft der Kohlereviere oder der Flusswanderweg am Nalón hervor, die den grünen Kontrast zu so viel industrieller Archäologie und Vergangenheit von Kohlebergbau und Eisen- und Stahlindustrie bilden.

Das Tal wurde lange Zeit nach der Gemeinde Langreo benannt, einem urbanen Gebiet mit einer glorreichen intellektuellen und industriellen Vergangenheit, das nicht von ohnehin in den 60er Jahren des vergangenen Jahrhunderts als "Europäischer Kilometer der Kultur" ausgezeichnet wurde. Heutzutage erfindet es sich neu als Touristen- und Freizeitgebiet und in diesem Kontext ist das bei Besuchern sehr beliebte Ecomuseo del Valle de Samuño zu nennen, ein Ökomuseum, das seit seiner Eröffnung einen wahren Boom im Industrietourismus ausgelöst hat. Auch das Eisenverhüttungsmuseum ist mittlerweile zu einem Klassiker für Reisende geworden, die sich für diese Themen interessieren.

Fünf Gemeinden bilden die Comarca "Valle del Nalón": Caso, Langreo, Laviana, San Martín del Rey Aurelio und Sobrescobio.

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