Die Bergbautäler und ihre natürlichste Seite


Die Schmuckstücke des Zentralgebirges werden von der Ribera de Arriba, Morcín, Riosa, Mieres, Lena und Aller geteilt, die über ein wichtiges Industrie- und Bergbauerbe verfügen, aber gleichzeitig auch über eine reiche natürliche und ethnografische Vielfalt.

Ribera de Arriba, eher in der Ebene gelegen, hat so schöne Dörfer wie Güeñu/Bueño, mit der größten Anzahl von hórreos und paneras in ganz Asturien. Riosa und Morcín wetteifern sowohl in Bezug auf landschaftliche Schönheit als auch auf Sehenswürdigkeiten. In Riosa wurde die Geschichte des Radsports mit dem Aufstieg zum heute legendären Angliru, mitten in der Landschaft der Sierra del Aramo, geschrieben. Mountainbiker können die "Rundstrecke für Radfahrer" nutzen. Eine der meistbesuchten Ecken in Morcín hingegen ist der Monsacro, wo sich die Kapelle Santa María Magdalena und die Einsiedelei Santiago befinden und wo die Relikte des Christentums aufbewahrt wurden, so die Geschichte.
Aufstieg zum Angliru (Riosa)Aufstieg zum Angliru (Riosa).
Kapellen von Monsacro (Morcín)Kapellen von Monsacro (Morcín).
Es ist einer seiner emblematischsten Orte. Außerdem gilt es, das Festival des Käse Afuega'l Pitu oder die schönen Winkel wie den Stausee der Alfilorios und den schönen Torrexón in Peñerúes/Peñerudes hervorzuheben.


Die Geschichte des Bergbaus und vor allem der Kohle ist Teil der Gemeinde von Mieres, mit einem bedeutenden Erbe an industrieller Archäologie.

Stausee der Alfilorios (Morcín)Stausee der Alfilorios (Morcín).
Von der Bergbaustadt Bustiello bis zu den Schächten Espinos, Fortuna oder Socavón de la Rebaldana, im Turón-Tal, vermischt sich die Landschaft der Häuser und Wiesen mit Fördertürmen, die zum Teil sehr bekannt sind, wie die der Schächte San José oder Santa Bárbara. Um diese Geschichte kennenzulernen, sollten Sie sowohl Bustiello als auch das didaktische Schulungszentrum Pozu Espinos oder das des Pozo Fortuna besuchen. Mieres ist auch die Durchgangsstation der Pilger, die über den Camino del Salvador nach Asturien kommen, um die Kathedrale von Oviedo zu besuchen und weiter nach Santiago zu wandern. Einer der wichtigsten Festtage ist die Wallfahrt der Märtyrer von Valdecuna, in der Nähe des Heiligtums von San Cosme und San Damián. Die Hauptstadt von Mieres ist ein pulsierendes Zentrum für Freizeitaktivitäten. Man sollte unbedingt einige Apfelweine in Requejo zu sich nehmen oder die "Folixa na Primavera" genießen.

Bergbaustadt Bustiello (Mieres)Bergbaustadt Bustiello (Mieres).
Lena und Aller sind auch landschaftlich so vielfältig wie die überlieferten Traditionen. In Lena ist im Winter Valgrande in Payares/Pajares mit seinem Skigebiet für Schneelieberhaber von großer Bedeutung. Zu den großen Attraktionen gehört die Kirche Santa Cristina de Lena, die 1985 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt wurde und eines der Schmuckstücke der Präromanik in Asturien ist. Vor dem Aufstieg ist es jedoch empfehlenswert, in der Didaktischen Aula der Präromanik im alten Bahnhof von La Cobertoria einen Zwischenstopp einzulegen. Schön ist auch die romanische Kirche San Antolín de Sotiello, nicht zu vergessen zudem die Kirche und das Heiligtum des hübschen Dorfes Bendueños mit spektakulärem Blick auf die Umgebung. Es gibt zahlreiche Routen, die man erkunden kann, wie den Valgrande-Wald, das Felgueras-Tal, Brañavalera, Ablaneo und den Mofusu.

Kirche Santa Cristina de Lena (Lena)Kirche Santa Cristina de Lena (Lena).
Estación de esquí Fuentes de Invierno (Aller)Skistation Fuentes de Invierno (Aller).

Und auch für Wintersportler hält Aller mit seiner Skistation Fuentes de Invierno ein interessantes Angebot bereit.

Zu den einzigartigen Routen gehören der Xurbeo-Wasserfall, die Foces del Pino, die Route nach Peña Mea und die vom Río Aller zum Hafen von Vegarada. Von großer Bedeutung ist hier die sogenannte "Via Carisa" zwischen den Gemeinden Lena und Aller, die von den Römern in der Zeit des Augustus erbaut wurde und ihren Namen dem Publius Carisius verdankt. Auf dem Monte Curriechos gibt es auf 1728 Metern Höhe ein römisches Lager, das aufgrund des Krieges der Asturier gegen die Römer angelegt worden war. Auch die Geschichte des Bergbaus ist hier präsent, so sieht man beispielsweise die Fördertürme der Schächte San Jorge und Santiago in Caborana und San Antonio in Morea/Moreda. Es gibt auch einen Weg, der zum Schacht San Fernando in Uriés/Orillés führt. Zu den Naturschönheiten gehören zudem die Majada del Gumial, das Tal von San Julián und die Pässe von Rasón.

Xurbeo-Wasserfall (Aller)Xurbeo-Wasserfall (Aller).
Ökomuseum für den Bergbau Valle de Samuño (Langreo)Ökomuseum für den Bergbau Valle de Samuño (Langreo).
Das Nalón-Tal ist auch ein Landstrich der touristischen Erwartungen, ein Tal, in dem Bergbau, Kohle, die Menschen, die es bewohnen, und der Fluss, der ihm seinen Namen gibt, einen wesentlichen Teil der Geschichte Asturiens und seiner Bewohner ausmachen. Wie im Caudal und an anderen Orten, an denen es auch Bergbau gegeben hat, und nicht nur im Kohlebergbau, haben Bergleute und Bergbau einen Teil unserer Geschichte geschrieben.

MUSI (Eisen- und Stahlmuseum)(Langreo)MUSI (Eisen- und Stahlmuseum)(Langreo).
So spielen in Langreo und in seiner Industriegeschichte sowohl das MUSI (Eisen- und Stahlmuseum) als auch die Bergbauschächte Candín, María Luisa, Fondón, San Luis und Samuño eine große Rolle. Um das naturgeschichtliche Erbe kennenzulernen, empfiehlt es sich, einige Routen zu wählen, wie z.B. die Route Trole und Los Molinos, die Rundwanderroute Ciañu/Ciaño und den grünen Weg El Tendejón-La Colladiella. Eine der größten Attraktionen ist heute das Ökomuseum für den Bergbau Valle de Samuño, wo der Reisende im Bergbauzug in eine authentische Grube, die des Schachts San Luis, hinuntergeführt wird, auf einer intensiven, einnehmenden und angenehmen Reise durch eine Realität des Bergbaus, der trotz der massiven Umstrukturierung des Sektors in Asturien noch immer am Leben ist.

Museum für Bergbau und Industrie AsturiensMuseum für Bergbau und Industrie Asturiens (San Martín del Rey Aurelio).

In San Martín del Rey Aurelio gibt es zwei Museen von großer Bedeutung in der Region: das MUMI, das Museum für Bergbau und Industrie Asturiens, und das Pozo Sotón.

Das Bergbaumuseum befindet sich in L'Entregu/El Entrego. Diejenigen, die die Natur genießen wollen, haben die Möglichkeit, von Sotrondio aus das Tal von Santa Barbara zu erkunden. Der Weg führt zum Gipfel der Colladiella. Unbestritten ist sein industrieller Reichtum, von dem zum Beispiel die Eingänge zu den Schächten Sotón, La Generala, La Sultana, La Práu Molín, Venturo, Ignacia, die Mine The Bornaína und die Socavón von Santa Bárbara zeugen. Was Kohlebergwerke betrifft, so können wir einige nennen, wie den Schacht San Vicente, den Schacht Entrego, den Schacht La Cerezal, den Schacht Venturo, den Schacht Sorriego und den bereits erwähnten Sotón.
Pozo Sotón (San Martín del Rey Aurelio)Pozo Sotón (San Martín del Rey Aurelio).
LavianaLaviana.
In der Gemeinde Laviana, insbesondere in Entrialgo/Entralgo, müssen Sie den Geburtsort des Schriftstellers Armando Palacio Valdés besuchen, ganz in der Nähe der berühmten Brücke von La Chalana. Dank der reizvollen Landschaft gibt es hier viele Routen, darunter die des Foces del Raigosu, eine Tour um Peñamayor, der Aufstieg nach Peña Mea und der grüne Weg El Sutu-La Var. Diese Route durch das Nalón-Tal endet in zwei Gemeinden, Sobrescobio und Caso, die den so genannten Naturpark Redes bilden.


Wenn man nach Sobrescobio kommt, lässt man als Erstes die Bergbau- und Industrielandschaft zurück und stößt direkt auf ein einzigartiges Naturschauspiel.

Soto/Soto de Agues (Sobrescobio)Soto/Soto de Agues (Sobrescobio).
Ruta del Alba(Sobrescobio)Ruta del Alba(Sobrescobio).
Der Torrexón de Villamoréi beobachtet unsere Schritte. Der Stausee von Tanes mit der Stiftskirche Santa María la Real, die hier am Seerand liegt, ist in der Tat beeindruckend, genau wie die Ruta del Alba, die den Reisenden von Soto/Soto de Agues aus auf einen Weg aus Grün, Stein und Wasser mit einer Schönheit führt, die ihn sprachlos macht. Und auch Soto/Soto de Agues ist eine der Städte, die man auf jeden Fall besuchen muss. Und natürlich auch Campiellos, Villamoréi/Villamorey, Llaíñes/Ladines, La Polina und die Hauptstadt selbst, Rusecu/Rioseco. Weitere empfohlene Routen sind der Picu La Xamoca, die Route der Römerstraße, der grüne Weg von Torrexón und der Weg, der von Tarna nach Tabayón del Mongayu führt.

Andorviu (Caso)Andorviu (Caso).
Und von Sobrescobio bis Caso, der Wiege des berühmten Käses von Caso, einer der herausragendsten Käse Asturiens. Um mehr darüber zu erfahren, was man in dieser Umgebung alles erleben kann, empfiehlt es sich, das Naturinterpretations- und Empfangszentrum des Naturparks in El Campu/Campo de Caso, der Hauptstadt des Verwaltungsbezirks, zu besuchen, einem Gebiet voller reizvoller Dörfer, ideal zum Wandern, wie Caliao/Caleao, Osllé/Orlé, Veneros, Bueres, El Tozu/Tozo, Belerda, Bezanes, Coballes und Tarna. Einer der beeindruckendsten Orte in der Gegend ist Brañagallones. Der Aufstieg ins Tal und seine Erkundung ist ein unvergessliches Erlebnis, von dort aus können Sie z.B. die Peña'l Vientu-Route wählen. Auch von Caso aus kann man den Tiatordos Gipfel besteigen. Ein Besuch des Holzmuseums in Veneros ist unerlässlich, eine Würdigung vor allem der vielen Meister des Holzschuhhandwerks, die es in dieser Gegend gab.

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Weitere Informationen und Tipps zu der Route: