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Comarca del Nora
Comarca del Nora
Gemeinden, die die Comarca umfasst
Lokalisierung
Comarca del Nora
43.439661,-5.850962
    • Bergbau in Siero und die "Zechenroute" von Jovellanos.
    • Viehmarkt.
    • Touristisch interessante Volksfeste (Huevos Pintos, El Carmín).
    • Altstadt von Noreña, Volksfeste und touristisch interessante Aktivitäten (Fiesta del Picadillo und Fiesta del Sabadiego).
    • Paläste in Llanera.
    • Fernando-Alonso-Kartbahn und La Morgal.
Gebirgig weich und grün, mit der größten Tiefebene Asturiens. Ökologische Vorratskammer und Energieressource, das Erdinnere birgt eine der "Adern" der asturischen Kohlevorkommen im bergmännischen, industriellen, gelehrten und mittelalterlichen Herzen Asturiens.

Sanfte Berge, dichte Wälder und weite Ebenen, die Comarca del Nora im Herzen Asturiens ist eine der großen ökologischen Vorratskammern und Energie-Adern der Region. Der Boden ist fruchtbar, das Gemüse schmackhaft, die Äpfel sehr gut, das Vieh und die Milch erstklassig... diese Zutaten bilden die Grundlage für eine Reihe von exzellenten gastronomischen Produkten.

Der Viehmarkt in Siero ist einer der größten in Europa; die Comarca mit ihren zahlreichen Keltereien ist ein großer Erzeuger von Apfelwein (Sidra) und richtungweisend bei neuen Produkten wie dem Eisapfelwein; der Varé-Käse ist vorzüglich und passt zu allem; die Sabadiego-Wurst und die Kutteln aus Noreña sind Spezialitäten mit eigenen gastronomischen Tagen, der Wurst zu Ehren wurde sogar ein eigener Orden gegründet.

Nora ist ein freundlicher und offener Landstrich mit charismatischen Volksfesten zu jeder Jahreszeit: im Sommer das Mittelalterliche Fest der Exconxuraos (Exkommunizierten) in Llanera oder das große asturische Volksfest El Carmín de la Pola in Pola de Siero. Im Herbst kommen die Liebhaber von Sidra und deftiger Kost beim Kuttelnfest in Noreña auf ihre Kosten. Im Winter findet das Fest der Comadres in Pola de Siero statt und der Frühling wird animiert durch das Sabadiego- und Picadillo-Fest in Noreña.

In dieser Comarca gehören Arbeit und Feiern oder, anders ausgedrückt, Geschäft und Freizeit seit jeher zusammen, seit jenen Zeiten, in denen sie der Motor in Industrie und Bergbau in Asturien waren, denn das Erdinnere birgt eine der Energie-Adern der Region. In Siero lagern heutzutage noch große Kohlereserven und an die glorreiche Vergangenheit des Bergbaus erinnern Fördertürme und Zechen, die der Reisende auf einer Route betrachten kann, die zu großen Teilen einer Rundreise durch die Kohlezechen des Gelehrten Jovellanos nachempfunden ist, der in dieser Gegend familiäre Wurzeln hatte.

Vor der ersten Industriellen Revolution, in der dieser Landstrich eine bahnbrechende Rolle spielte, gab es eine Zeit, in der die mittelalterlichen Ritter die Welt beherrschten und davon zeugen heutzutage noch zahlreiche erhaltene Paläste und wappengeschmückte Herrenhäuser in den drei Gemeinden.

In der großen Ebene, die sich in der Gemeinde Llanera erstreckt, bietet der Sportflughafen La Morgal Möglichkeiten für Luftsportanhänger. Anhänger des Motorsports können sich auf der Fernando-Alonso-Kartbahn, benannt nach dem zweimaligen asturischen Formel-1-Weltmeister, die Zeit vertreiben.

Eine Comarca mit viel Ambiente, in der man Gastronomie, Bars und Kneipen, Feste, Sport, Landschaften und Kultur genießen kann. Alles ganz in der Nähe von Oviedo, Gijón, Avilés und den Kohlerevieren. Im grünen Herzen und gut mit dem Großraum Asturiens verbunden.

Drei Gemeinden umfassen diese Comarca: Llanera, Noreña und Siero.

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