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Nationalpark Picos de Europa
Amieva, Cangas de Onís, Onís, Cabrales, Peñamellera Alta y Peñamellera Baja (Osten Asturiens)
Besuchszeit

Ganzjährig

Fläche
646 km2
Max. Höhe
2.648 m Torrecerredo (Zentralmassiv)
Kontakt Anschrift

Besucherempfangszentrum
Casa Dago

33550 Cangas de Onís

Telefon 985 848 614

Funicular de Bulnes
Poncebos
(Arenas de Cabrales)

Telefon 985 846 800
Webhttp://www.magrama.gob.es/es/red-parques-nacionales/nuestros-parques/picos-europa/

Reserva Biosfera
Bemerkungen

Anfahrt nur mit öffentlichen Verkehrsmitteln an folgenden Tagen in 2017

- Von 8. bis 16. April
- Vom 29. April bis 1. Mai
- Vom 1. Juli bis 15. September
- Von 12. bis 15. Oktober
- Von 6. bis 10. Dezember

Weitere Informationen und Preise ►

  • Der Nationalpark Picos de Europa liegt inmitten des Kantabrischen Gebirges und verteilt sich auf die Provinzen Asturien, León und Kantabrien. In Asturien umfasst er Gebiete der Gemeinden Amieva, Cangas de Onís, Onís, Cabrales, Peñamellera Alta und Peñamellera Baja.

  • Flora

    Ausgedehntes felsiges Gelände, nahezu kahl ohne Pflanzenbewuchs, ist die vorherrschende Landschaft in den Picos de Europa, vor allem oberhalb von 1.500 Metern. In den niedrigeren Lagen wechseln sich Buschwerk und Weideflächen mit den Resten von Baumbeständen ab. In den forstwirtschaftlich nutzbaren Gebieten überwiegen Eichen-, Buchen-, Steineichen- und Mischwälder. Linden halten ihre heilenden Blüten für die Bewohner von Caín bereit und verschiedene, unter extremen Bedingungen wachsende Blumen sprenkeln die entlegenen Pfade der Bergipfel mit Farbtupfern.

    In den Picos de Europa herrscht ein Hochgebirgsklima, dessen Durchschnittstemperaturen zwischen 8 °C in den mittleren Lagen und unter 0 °C auf den Gipfeln schwanken, auf denen erhöhte Niederschläge fallen und starke Schneefälle, hauptsächlich im Winter, herrschen.

    Fauna

    Diese vielgestaltige Landschaft beheimatet ein einmaliges Tierreich, dem auf der Iberischen Halbinsel besondere Bedeutung zukommt.

    Man kann den majestätischen Flug des Steinadlers in den Bergen beobachten, die Geier beim Nisten in den steil abfallenden Bergwänden, Auerhähne in den Waldgebieten, Stockenten und Blesshühner bei der Futtersuche in den Gebirgsseen von Covadonga oder Alpendohlen, die im Schatten der Besucher Futter finden.

    Dringt man in das felsige Gelände des Hochgebirges vor, stößt man schnell auf zersauste Gämsen, die im Frühling ihr Winterfell verlieren und eine intensive rostbraune Färbung annehmen. Die in diesen Wäldern zahlreichen Rehe leben neben Rebhühnern und Wildschweinen.

    Die Flüsse, die die Picos de Europa durchziehen, pulsieren mit der ausgelassenen Anwesenheit von Fischottern, Forellen, Lachsen, Bergmolchen und der Nordiberischen Kreuzotter.

    In den vielen Kalksteinhöhlen leben große Populationen von Fledermäusen und auf den verlassenen Bergalmen kann man zahlreiche Eulen entdecken, die auf den Einbruch der Nacht warten, um zu jagen.

Die höchsten Gipfel des Kantabrischen Gebirges liegen in diesem Landstrich, in dem die legendäre Geschichte Asturiens ihren Anfang nahm.

Verschiedene Faltungen und Eiszeiten haben einer verschlungenen Landschaft Form gegeben und der Einfluss von Eis und Wasser auf das Kalkgestein hat ein grandioses Karstgebirge gebildet. Die drei Hauptmassive dieses Naturwunders werden begrenzt durch tiefe Täler und Schluchten, die durch die von Gletscherzungen verursachte Erosion und die Kraft der Flüsse entstanden sind, die auch heute noch das Kalkgestein nach ihrem Belieben gestalten. Die Flüsse Dobra, Nebenfluss des Sella, und Deva flankieren das Gebirge im Westen und Osten, während der Cares und sein Nebenfluss Duje den Nationalpark in seine drei Massive teilen.

Im Zentralmassiv befinden sich die höchsten Gipfel des Kantabrischen Gebirges in den schroffen "Los Urrieles", wo sich das majestätische Symbol der Picos de Europa erhebt: die gewaltige Schönheit des Naranjo de Bulnes bzw. Picu Urriellu. Seine 2.519 Meter komplizierter Orografie haben die menschliche Ansiedelung nicht verhindert, berühmt ist das Dorf Bulnes. Bis zum Jahr 2001 war dieses Dorf nur über einen schmalen und steilen Gebirgspfad erreichbar. Seither hat sich der Zugang dank der Zahnradbahn, die das Gebirge ab dem Dorf Poncebos durchquert, vereinfacht.

Östlich der Urrieles liegt das Ostmassiv, "Macizo de Andara", das kleinste Massiv mit sanfterem Profil, dessen höchste Bergkuppe die "Morra de Lechugales" mit 2.400 m Höhe ist. Das westlichste der drei Massive bilden die "Picos del Cornión" in der Nähe von Covadonga, einem Wallfahrtsort, der jährlich von tausenden von Pilgern besucht wird. In den Gebirgsseen Enol und Ercina spiegeln sich die stolzen Berge wider, in denen die legendäre Geschichte Asturiens ihren Anfang nahm.

In der Grotte von Covadonga selbst, unter dem Bildnis der Jungfrau, sind die allgegenwärtigen Spuren karstischer Phänomene in den Picos am fotogenen Beispiel der Karstquelle des Flusses Orandi zu beobachten. Das Zentral- und das Westmassiv werden von Süd nach Nord durch den Fluss Cares getrennt, dessen kristallklares Wasser sich tief in die Felsen geschnitten hat. Unter den stattlichen Gipfeln des Westmassivs ist "Peña Santa de Castilla" mit 2.596 Höhe hervorzuheben. Auf dem Weg dorthin liegt der Aussichtspunkt "Mirador de Ordiales" über einem Bergrutsch von fast 1.000 m Tiefe, der bis ins Tal hinab fällt und jeden Besucher in Staunen versetzt.

Standort und Anfahrt anzeigen
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Nationalpark Los Picos de Europa
GPS:+43.183333,-4.833333
Ankunft »