Verschicken Drucken
Oriente de Asturias
Oriente de Asturias
Lokalisierung
Oriente de Asturias
43.287281,-5.136046
    • Real Sitio de Covadonga und Gebirgsseen.
    • Höhlen Tito Bustillo und El Pindal.
    • Ribadesella.
    • Llanes.
    • Dörfer Asiego und Bulnes.
    • Naturpark Ponga (Bosque de Peloño).
Der Landstrich Asturiens, der zuerst die Sonne aufgehen sieht und die höchsten Berge des Kantabrischen Gebirges hat, die Picos de Europa, die Nationalpark, Biosphärenreservat und der Ort sind, an dem die "Reconquista", die Rückeroberung in Spanien begann: in Covadonga.

Hier geht zuerst die Sonne auf, im wahren asturischen Land der "aufgehenden Sonne". Große Gegensätze und Höhenunterschiede prägen die Topografie, in der das Gebirgsland im Meer mündet und sich traumhafte Landschaften bilden, in denen beeindruckende Berge ihre Formen abschwächen und mit der Küstenebene zu spektakulären Steilküsten, großen Stränden und kleinen Sand- oder Steinbuchten verschmelzen.

Das Land der "aufgehenden Sonne" umreißt einen sechzig Kilometer langen Küstenstreifen, in dem sich die grünen Wiesen und Berge mit dem blauen Meer und dem weißen Wellenschaum vermischen. Die Strände eignen sich ganzjährig für Wassersport wie Wellenreiten, Paddel-Surfen, Schwimmen, Meereskajak und Segeln oder für einen Spaziergang und totale Entspannung. Im Karstgestein der Küste bilden sich, insbesondere an den Steilküsten von Ribadesella, Llanes und Ribadedeva, die sogenannten "Bufones": bei starker Brandung dringt das Meer in die Aushöhlungen der Felsen ein und spritzt als Gischtstrahl, begleitet von einem lauten und beeindruckenden Tosen, wie ein Geiser in die Höhe und bietet ein großartiges Naturschauspiel. Beeindruckend sind auch die Dinosaurierspuren an der Steilküste in Tereñes in Ribadesella.

Die Vorgeschichte hat sich großzügig mit der Comarca gezeigt. Hier befinden sich vier als Welterbe ausgewiesene Höhlen: Covaciella (Cabrales), Tito Bustillo (Ribadesella), Llonín (Peñamellera Alta) und El Pindal (Ribadedeva), alle inmitten wunderschöner Landschaften. Die beiden charismatischen Fischerstädtchen Ribadesella und Llanes haben schöne Altstädte und interessante Küstenlandschaften vorzuweisen.

Gefälle und Wasser gehen Hand in Hand, mithin ziehen sich mehrere Flussläufe durch die Comarca: Piloña und Sella, auf dem jedes Jahr das internationalste der asturischen Volksfeste, die Sella-Abfahrt im Kanu, ausgetragen wird, der Cares, Tinamayor usw. Alle formen Landschaften unvergleichlicher Schönheit, in denen man sich beim Kanufahren, Rafting, Angeln, usw. betätigen kann.

Die höchsten Berge des Kantabrischen Gebirges liegen in den Picos de Europa - Nationalpark und Biosphärenreservat - dessen größter Teil auf asturischem Boden liegt, dort wo sich auch die höchsten mythenumrankten Berggipfel wie der Torrecerredo oder der Urriellu befinden. Der Nationalpark mit seinen drei Bergmassiven ist ein einzigartiges Ökosystem mit dutzenden von Routen und möglichen Zielen, denn es ist nach dem Himalaya das zweitbedeutendste Kalkmassiv auf der Erde und hat weltweit die meisten erforschten Abgründe mit einer Tiefe von 1000 m oder mehr. Viele Berge und Gebirgsketten umschließen die Picos de Europa - Peña Maín, Sierra del Cuera, Sierra del Sueve, usw. -, die vom Meer aus zur Erbauung und Orientierung von Seefahrern und für die, die lieber festen Boden unter den Füßen spüren, von Aussichtspunkten wie dem Mirador del Fitu in Parres sichtbar sind. Hier wird man gewahr, wie nahe diese schwindelerregende Höhensymphonie am unendlichen Blau des Meeres liegt, die zusammen einen Kontrast bilden, der die Schönheit des Gesamtbildes betont. In Asturien ist es möglich, dass eine Fahrt vom Meer in die Berge oder umgekehrt eine Frage von Minuten ist!

So viele Berge lassen außerdem das Vieh gesund und kräftig werden, das im Winter in Ställen gehalten und im Sommer auf die Gebirgspässe und Almen getrieben wird. Diese fast verschwundene Kultur der Weidewirtschaft lässt immer noch eine Lebensweise erkennen, zu der auch die handwerkliche Herstellung von Käse gehört, zu dem zwei der besten Käse der Welt zählen: Cabrales und Gamonéu. In dieser Comarca spielt Käse sowohl qualitativ als auch quantitativ eine wesentliche Rolle in der Wirtschaft, Ernährung und am Küchenherd und sie leistet einen entscheidenden Beitrag dazu, dass Asturien die führende europäische Käseregion ist. Die Käse-, Weide- und Gebirgsrouten führen zu malerischen Dörfern wie Sotres, Bulnes, Tielve, Gamonéu, Bobia... Symbole eines Lebensraums mit mythischen Gipfeln und Großtaten, die das Leben eines Territoriums und seiner leidenschaftlichen Anhänger gekennzeichnet haben, denen in kleinem Umkreis mit geringem Zeitaufwand alles zur Verfügung steht: Meer, Gebirge, Sport, Geschichte, Gastronomie... nur einen Steinwurf voneinander entfernt.

Dreizehn Gemeinden bilden die östlichste Comarca Asturiens: Amieva, Cabrales, Cangas de Onís, Caravia, Llanes, Onís, Parres, Peñamellera Alta, Peñamellera Baja, Piloña, Ponga, Ribadedeva und Ribadesella.

Standort innerhalb des Landkreises anzeigen